Köniz schafft Qualifikation trotz Niederlage

Volley Köniz hat das Rückspiel in Finnland gegen HPK Hämeenlinna zwar mit 2:3 verloren, qualifiziert sich aber dennoch für die Achtelfinals im CEV-Cup.

Grosser Jubel bei Volley Köniz nach der Qualifikation für den Cev-Cup-Achtelfinal. Dort wartet mit dem Team aus Belgrad der Jugendverein von Zuspielerin Jovana Gogic.

Grosser Jubel bei Volley Köniz nach der Qualifikation für den Cev-Cup-Achtelfinal. Dort wartet mit dem Team aus Belgrad der Jugendverein von Zuspielerin Jovana Gogic.

(Bild: Christian Pfander)

Annic Berset

Die Mission, im Europacup eine Runde weiterzukommen, ist Volley Köniz geglückt. Die Bernerinnen mussten sich im Süden Finnlands gegen HPK Hämeenlinna mit 2:3 (25:19, 25:23, 20:25, 15:25, 13:15) geschlagen geben. Dank dem 3:1-Sieg aus dem Hinspiel behielten die Könizerinnen aber in der Endabrechnung mit einem Gesamtskore von 5:4 Sätzen die Oberhand.

Mit viel Druck am Service und einer guten Leistung der Libera Simona Belotti, die mehr als doppelt so viele perfekte Annahmen verzeichnete als die Libera der Finninnen, gewann Köniz den ersten Durchgang souverän.

Auch der zweite Durchgang schien beim Punktestand von 22:18 schon im Trockenen zu sein. Die unnötigen Eigenfehler, die danach folgten, liessen Hämeenlinna aber wieder herankommen, und die Finninnen gingen gar 23:22 in Führung.

Durch den druckvollen Aufschlag von Martina Frankova konnte der zweite Satz aber doch noch gewonnen und die Quali­fikation für den Achtelfinal vorzeitig perfekt gemacht werden. «Wir wollten unbedingt gewinnen und haben alles dafür gegeben, die zwei geforderten Sätze nach Hause zu bringen», erklärte die Zuspielerin von Köniz, Sarah Trösch.

Konzentration liess nach, Freude überwog

Nachdem der Druck von Volley Köniz abgefallen war, konnte das Team die Konzentration nicht mehr ganz aufrechterhalten und musste die nächsten beiden Durchgänge den Finninnen überlassen. Ausserdem experimentierte Trainer Han Abbing in der Aufstellung und nahm verschiedene Wechsel vor.

Auch als der fünfte Satz – trotz einer tollen Aufholjagd der Könizerinnen vom 5:10 zum 13:15 – nicht auf ihr Konto ging, habe die Freude über das Weiterkommen einfach überwogen, sagte eine glückliche Sarah Trösch.

Auch der Coach sei mit der Leistung zufrieden gewesen, obwohl alle lieber mit einem Sieg nach Köniz zurückgekehrt wären.

Für eine Spielerin endete die Partie auf eine besondere Art und Weise: Jovana Gogic, die serbische Zuspielerin bei den Könizerinnen, wurde zur besten Spielerin ihres Teams gewählt. Sie kann sich ausserdem nun auf das erhoffte Aufeinandertreffen mit ihrem Jugendverein aus Belgrad freuen. Gegen diesen spielen die Bernerinnen in den Achtelfinals des CEV-Cups.

Berner Zeitung

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