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Kilchberg-Schwinget: Spitzenpaarungen sind bekannt

Matthias Sempach: 90 Kränze, 29 Siege. Die sportliche Karriere des Alchenstorfers war während Jahren auf das «Eidgenössische» in Burgdorf ausgerichtet. Der zielstrebige Sempach ordnete diesem Bubentraum alles unter, engagierte mit Jean-Pierre Egger einen prominenten, anerkannten Trainer. Mittlerweile hat sich der 28-Jährige seine Vision erfüllt, zählt selbst zur Prominenz und ist neben Christian Stucki der erste Anwärter auf den Kilchberg-Sieg. Sempach lebt mit Freundin Heidi Jenny in einem 5-Zimmer-Häuschen in Alchenstorf. Das Paar erwartet Ende Jahr das erste Kind, Anfragen von Medien häufen sich. Sempach versucht, diesbezüglich einen Mittelweg zu finden, («Grundsätzlich soll Privates privat bleiben») – im Schwingsport aber kennt der König keine Kompromisse.Reto Kirchhofer (rek)
Christian Stucki: 95 Kränze, 29 Siege. Mit 12 hatte Christian Stucki bereits Schuhgrösse 47. Mittlerweile ist es die 52 – eine grosse Nummer ist der Lysser auch im Sägemehl. Er ist einer der meistgenannten Favoriten, hat heuer zwei Kranzfeste gewonnen. Der 29-Jährige nimmt den Saisonhöhepunkt als Titelverteidiger in Angriff, vor 6 Jahren reichte ihm im Schlussgang ein «Gestellter» gegen Matthias Sempach. Stucki, der als Junior ein talentierter Fussballer war und nach wie vor passabel Tennis spielt, hat einen 18 Monate alten Sohn. Dass der Wettkampf nur während eines Tags stattfindet, ist für den Hünen (198 cm, rund 145 kg) bestimmt kein Nachteil. Er fischt leidenschaftlich gerne, ist YB-Fan und trainierte einst in Japan mit Sumo-Ringern. (phr)
Kilian Wenger: 52 Kränze, 15 Siege. Wenger musste seine Teilnahme wegen Rückenproblemen absagen. Für ihn wurde der Emmentaler Beat Salzmann nachnominiert.
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Wenger ist Favorit im Anschwingen