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«Ich weiss, dass das ein grosser Fehler war»

Jahrelang hatte der deutsche Radstar Jan Ullrich trotz erdrückender Indizien Doping mit dem Satz «Ich habe niemals jemanden betrogen» abgestritten. Jetzt legt er zumindest ein Teilgeständnis ab.

Jan Ullrich wurde vom Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne nachträglich gesperrt. Schon fast grotesk: Bei einem Sponsoring-Event in Bielefeld tritt der ehemalige deutsche Radprofi für das Unternehmen Alpecin auf. Er soll die Werbefigur für die Firma, die seit Jahren ein Koffeinshampoo herstellt, sein. Der Produktslogan: «Doping für die Haare – nur für die Haare».
Jan Ullrich wurde vom Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne nachträglich gesperrt. Schon fast grotesk: Bei einem Sponsoring-Event in Bielefeld tritt der ehemalige deutsche Radprofi für das Unternehmen Alpecin auf. Er soll die Werbefigur für die Firma, die seit Jahren ein Koffeinshampoo herstellt, sein. Der Produktslogan: «Doping für die Haare – nur für die Haare».
Keystone
Ullrich wollte jüngst bei der Dolomiten-Rundfahrt für Jedermann unerkannt bleiben.
Ullrich wollte jüngst bei der Dolomiten-Rundfahrt für Jedermann unerkannt bleiben.
Keystone
Ullrich vom Team Telekom gibt am Freitag, den 30. Juni 2006, nach seiner Suspendierung vor dem Mannschaftsquartier in Bläsheim bei Strassburg vor zahlreichen Journalisten ein Statement ab. Erst am 9. Februar spricht der CAS den Deutschen schuldig. Das Tribunal sieht eine Verstrickung des Ex-Radprofis in die Doping-Affäre um den spanischen Arzt Eufemiano Fuentes für erwiesen an.
Ullrich vom Team Telekom gibt am Freitag, den 30. Juni 2006, nach seiner Suspendierung vor dem Mannschaftsquartier in Bläsheim bei Strassburg vor zahlreichen Journalisten ein Statement ab. Erst am 9. Februar spricht der CAS den Deutschen schuldig. Das Tribunal sieht eine Verstrickung des Ex-Radprofis in die Doping-Affäre um den spanischen Arzt Eufemiano Fuentes für erwiesen an.
Keystone
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Nach seiner Verurteilung durch den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) kann sich der 38-jährige Jan Ullrich immer noch nicht zu einer klaren Dopingbeichte durchringen. Knapp 12 Stunden nachdem das Urteil gefällt worden ist, meldet sich Ullrich zu Wort. In einer Erklärung auf seiner Webseite bestätigt er erstmals, Kontakt zum umstrittenen spanischen Arzt Eufemiano Fuentes gehabt zu haben. Allerdings gab der einzige deutsche Toursieger von 1997 nicht direkt zu, gedopt zu haben.

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