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«Ich betrachte mich nicht als Vorbild»

Der Schweizer Basketballpionier Thabo Sefolosha spricht über die Olympischen Spiele, seine Anfänge und Südafrika, die Heimat seines Vaters. «Ich spürte sofort, dass ich helfen wollte», erzählt der 28-jährige Romand.

«Ich bin weit davon entfernt, perfekt zu sein», sagt der Schweizer Basketballpionier Thabo Sefolosha.
«Ich bin weit davon entfernt, perfekt zu sein», sagt der Schweizer Basketballpionier Thabo Sefolosha.
Keystone

Thabo Sefolosha sitzt für das Interview zu Hause im Garten. Der einzige Schweizer, welcher den Sprung in die National Basketball Association geschafft hat, wohnt im Sommer in La Tour-de-Peilz, einem Vorort von Vevey. «Hier fühle ich mich daheim, hier kenne ich jede Strasse», sagt der 28-Jährige, welcher im Haus nebenan aufwuchs. Deshalb erregt er in der Nachbarschaft kein Aufsehen; viele Menschen aus der Umgebung erlebten ihn einst noch als Buben, der stets einen orangen Ball herumtrug. Heute ist der Sohn einer Schweizer Künstlerin und eines Musikers aus Südafrika selber Familienvater. In der vergangenen NBA-Saison erreichte der 28-Jährige mit Oklahoma City Thunder die Finalserie gegen Miami Heat, verlor sie aber in fünf Spielen. Sefolosha, mit einer Körpergrösse von 2,01 Meter eine imposante Gestalt, weilt mittlerweile in Johannesburg, wo er als Trainer am Programm «Basketball ohne Grenzen» teilnimmt. Bevor er direkt nach Oklahoma City reisen wird, besucht der Waadtländer noch das Township Mamelodie bei Pretoria, wo er gemeinsam mit der Non-Profit-Organisation Imbewu ein Projekt lanciert hat.

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