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Happy End im engeren Sinn

Simone Niggli gewinnt nicht nur ihr letztes Rennen, sondern auch zum neunten Mal den Gesamtweltcup. Kolleginnen und Gegnerinnen bescheren der Bernerin einen würdigen Abschied, Ueli Maurer dankt ihr.

Simone Niggli ist dem OL noch immer eng verbunden, unter anderem als Co-OK-Präsidentin der Junioren-WM 2016 im Engadin.
Simone Niggli ist dem OL noch immer eng verbunden, unter anderem als Co-OK-Präsidentin der Junioren-WM 2016 im Engadin.
Andreas Blatter
Reich dekorierte OL-Königin: Simone Niggli wird von Kolleginnen und Konkurrentinnen gefeiert (6. Oktober 2013).
Reich dekorierte OL-Königin: Simone Niggli wird von Kolleginnen und Konkurrentinnen gefeiert (6. Oktober 2013).
Keystone
Simone Niggli-Luder gab mit 35 Jahren ihren Rücktritt vom Spitzensport bekannt.
Simone Niggli-Luder gab mit 35 Jahren ihren Rücktritt vom Spitzensport bekannt.
Archiv BZ / Christian Pfander
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Für einmal hat Simone Niggli Verspätung. Hinter der Bühne laufen die letzten Vorbereitungen für die Siegerehrung, die Hauptdarstellerin des Weltcupfinals in Baden wird jedoch vermisst. Gesucht wird die Bernerin über den Speaker, «wie ein Kind im Supermarkt», hält ein Funktionär schmunzelnd fest. Die Episode ausgenommen, lässt sich der letzte Tag im Sportlerleben der Ausnahmeläuferin als Spiegel der Karriere bezeichnen. Vor dem Start war die 35-Jährige wie gewohnt nervös gewesen. «Ich hatte Gummibeine», sollte sie später sagen. Auf der Strecke vermochte ihr wie gewohnt keine das Wasser zu reichen, im Ziel liess sie sich wie gewohnt feiern – zuerst als Tages-, später als Gesamtsiegerin.

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