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Happige Vorwürfe gegen Jacques Rogge

In ungewöhnlich scharfer Form hat sich Lamine Diack, der Präsident des Internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF), über IOC-Chef Jacques Rogge beklagt.

Der Senegalese, der ebenfalls im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) sitzt, wirft dem Belgier in einer Erklärung «einen Mangel an Respekt» gegenüber der Leichtathletik vor. Diack will Rogge am 17. November in Lausanne treffen und ihn «daran erinnern, welchen Beitrag die Athleten in der Geschichte der Olympischen Spiele und vor allem zum Erfolg der Olympischen Spiele in Peking geleistet haben».

Der Auslöser des Streits geht auf die Sommerspiele in Peking zurück. Damals hatte Rogge den dreifachen Sprint-Olympiasieger Usain Bolt öffentlich für dessen Jubeleinlagen nach seinen Triumphen gerügt («Das macht man nicht»). Diack hatte den Jamaikaner in Schutz genommen. Jetzt sagte er: «Wir leben in einer Zeit, in der der olympische Sport darum kämpft, für junge Leute attraktiv zu sein. Wenn wir Helden schaffen wollen, mit denen sich junge Menschen identifizieren können, wieso kritisieren wir dann einen jungen Mann, der sie total anzieht?»

(si)

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