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Gute Schweizer am European Masters

Die Schweizer Golfer dürfen am European Masters in Crans- Montana eine positive Halbzeitbilanz ziehen.

Der 27-jährige Genfer Julien Clément ist als 9. des Zwischenklassements mit nur drei Schlägen Rückstand auf dem Weg zu einem Spitzenplatz. In die Finalrunden brachte es auch der 20-jährige Zürcher Amateur Ken Benz.

Wenig fehlte, und die Schweizer Golfprofis hätten an dem mit 2 Millionen Euro dotierten Turnier die beste (Zwischen-)Bilanz seit dem Jahr 2000 (4 Spieler im Cut) aufgestellt. Nicolas Sulzer scheiterte jedoch wegen eines Bogeys am 18. Loch um einen einzigen Schlag, der Routinier André Bossert (»meine schlechteste Leistung seit längerem») und Fredrik Svanberg benötigten je zwei Schläge zu viel.

Clément ist im Aufwind

Julien Clément, der in der Saison 2004 als bislang letzter Schweizer das reguläre Spielrecht auf der Europa-PGA-Tour besessen hat, ist seit einigen Wochen im Aufwind. Auf der Challenge Tour hat er sich in sieben Turnieren in Serie seit Mitte Juni ausnahmslos im Preisgeld klassiert. Jetzt hat er es in der Hand, Historisches zu leisten: Seit 1991 (5. Rang von Paolo Quirici) hat in Crans kein Schweizer mehr einen Top-10-Platz herausgespielt.

Für Clément wäre nach eigener Einschätzung in der 2. Runde noch mehr dringelegen, wenn er «etwas aggressiver geputtet» hätte. An den letzten drei Löchern verpasste er weitere Birdies und damit die mögliche Ex-aequo-Führung nur um Millimeter oder Zentimeter.

Ken Benz hat es als erst dritter Schweizer Amateur in die Finalrunden geschafft. Seine Vorgänger waren 1995 der Berner John Lee sowie 2004 Nicolas Sulzer.

Der nordirische Jungstar Rory McIlroy musste sich nach dem glänzenden Auftakt (63 Schläge) mit einer Par-Runde begnügen, er liegt jedoch gemeinsam mit dem australischen Vorjahressieger Brett Rumford noch immer in Führung. Ebenfalls in einer günstigen Position (schlaggleich mit Clément) ist der Spanier Miguel Angel Jimenez als nominell stärkster Spieler des Turniers.

si/fal

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