Getan, was nötig war

Die Frauen von Edelline Köniz haben gegen den VBC Cheseaux (3:0) die dritte Begegnung in Serie zu ihren Gunsten entschieden.

Nette Peit (im dunkelblauen Shirt) tat sich als beste Spielerin hervor.

Nette Peit (im dunkelblauen Shirt) tat sich als beste Spielerin hervor.

(Bild: Iris Andermatt)

Es geht eng zu und her im zweiten Satz zwischen Edelline Köniz und dem VBC Cheseaux. Wie im ersten Durchgang kommt Köniz zu mehreren Satzbällen. Aber wie im Startsatz gelingt es den Vorstädterinnen gegen die hellwachen Spielerinnen des VBC Cheseaux nicht, gleich den ersten Satzball zu verwerten.

Nach zwei vergebenen Chancen ist es dann aber so weit: Topskorerin Nette Peit entscheidet den zweiten Durchgang mit einem wuchtigen Smash für ihr Team.

Die Spielerinnen von Köniz-Coach Agris Leitis können nun etwas aufatmen, blieben doch die Konzentrationslücken, die in den ersten beiden Sätzen zeitweise auftauchten, ohne Folge. Dies sieht auch Leitis so: «Besonders im mentalen Bereich würde ich mir wünschen, dass wir noch mehr Aggressivität zeigen», sagt der Lette.

Peits wichtige Rolle

Im Gegensatz zu den ersten beiden Sätzen, in denen die Könizerinnen nicht so dominant auftreten konnten, lassen sie dem VBC Cheseaux im dritten Durchgang dann keine Chance mehr. Immer wieder ins Rampenlicht rückt dabei die Estländerin Nette Peit, die ihrer Rolle als Topskorerin mehr als gerecht wird und verdient zur besten Spielerin des Abends gewählt wird.

Immer wieder ertönt ihr Name aus den Lautsprechern in der stimmungsvollen Weissensteinhalle. Auch im Spiel gegen die Waadtländerinnen zeigt Peit mit wuchtigen Smashs und einer tollen Präsenz, wie wichtig sie für das Team von Agris Leitis ist.

«Wir machten genau das, was gegen Cheseaux nötig ist. Vor allem im Angriff waren wir heute gut», sagt Leitis, der mit dem dritten Sieg in der dritten Begegnung gegen Cheseaux zufrieden ist. Auch wenn die Spielerinnen von Edelline Köniz teilweise Mühe bekundeten gegen den Tabellenletzten aus Cheseaux, sprang am Ende bei allen drei Vergleichen in dieser Saison ein letztlich klarer 3:0-Erfolg heraus.

«Wir müssen die Spiele gegen Cheseaux gewinnen, denn sie haben zum Beispiel bezüglich des Kaders nicht dieselben Möglichkeiten und Optionen wie wir.»

Gutes Kollektiv

Schon seit Beginn der Saison und seines Engagements bei den Könizerinnen weist Trainer Leitis auf das starke Kollektiv seiner Equipe hin. Es sei nicht ganz einfach, erfolgreich zu sein, «weil sich viele Spielerinnen nebst dem Sport auch in anderen Bereichen engagieren.»

Er habe jedoch trotzdem das Gefühl, dass man das Maximum aus den Möglichkeiten heraushole oder es zumindest versuche. «Ich denke, dass wir vor allem am Erfolgshunger arbeiten können. Denn wir wollen in Zukunft noch öfter in den Genuss von Siegen kommen, damit wir auch unser Saisonziel, die Qualifikation für die Playoffs, erreichen können», sagt Leitis mit einem Lachen im Gesicht.

Der 3:0-Erfolg gegen Cheseaux ist dabei sicher schon ein Schritt in die richtige Richtung.

Berner Zeitung

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