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Fortschritt als Beweggrund

Beim 4:3 gegen Köniz ist Wiler-Ersigen-Verteidiger Kaspar Schmocker, 22, erstmals auf die Mitspieler vergangener Spielzeiten getroffen. Der Wimmiser ist einer der wenigen Berner Oberländer in der höchsten Spielklasse.

In der 11. Minute brach auf der Bank Floorball Köniz’ auf einmal Jubel aus. Dazu bestand bei erster Betrachtung kein Grund. Wiler-Ersigen hatte zuvor ausgeglichen. Anlass zur Freude der Gäste war eine geglückte Intervention einer der Ihren gegen Kaspar Schmocker. Dieser hatte im Sommer zum Missfallen etlicher Könizer zum Schweizer Meister gewechselt. Die Brisanz beim Wiedersehen war offensichtlich.

Solide zu spielen und nach Möglichkeit nicht gross in Zweikämpfe zu geraten, hatte sich der Nationalspieler vorgenommen. Den Druck, beim ersten Vergleich mit seinen bisherigen Teamkollegen im Fokus zu stehen, habe er gespürt. «Am besten, du konzentrierst dich einfach auf deine Leistung und blendest den Rest aus», habe er sich gesagt. Üblicherweise blicke er vor einer Partie auf die Zuschauerränge. «Das habe ich diesmal nicht getan.»

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