Zum Hauptinhalt springen

Forrer: «Irgendwann muss es einen Chlapf geben»

2001 wurde der St.Galler Arnold «Nöldi» Forrer Schwingerkönig – 12 Jahre später gehört er am «Eidgenössischen» in Burgdorf erneut zum Favoritenkreis. Der 34-jährige Käsermeister trägt sein Herz auf der Zunge.

Der König im Nebel: Arnold Forrer posiert auf dem Säntisgipfel. Auch am «Eidgenössischen» will der 34-Jährige nochmals ganz nach oben.
Der König im Nebel: Arnold Forrer posiert auf dem Säntisgipfel. Auch am «Eidgenössischen» will der 34-Jährige nochmals ganz nach oben.
Andreas Blatter

Es ist Donnerstag, 15.30 Uhr auf der Schwägalp. Gemäss Fahrplan müsste die Säntis-Schwebebahn abheben. Alle sind bereit – fast alle. Arnold Forrer sprintet vom Parkplatz zur Talstation, in der linken Hand eine Schwingerhose, in der rechten eine Babytragetasche samt Töchterchen. «Maila ist zufrieden, ruhig und sehr zierlich – ganz der Vater», sagt Forrer nach seiner Ankunft. Der Schwingerkönig von 2001 ist 194 cm gross, 120 kg schwer, hat Schuhgrösse 52. Zehn Minuten dauert die Fahrt über die Schwägalp auf den vernebelten Säntisgipfel (2502 Meter über Meer). Die acht Monate junge Maila blickt über den Kabinenrand in die Ferne. Die veränderte Höhenlage bereitet ihr keine Probleme. «Das gefällt ihr, sie weint nicht», konstatiert der Vater zufrieden. Auf die Bemerkung, wonach dies an den Gästen aus dem Bernbiet liegen müsse, sagt der gut gelaunte Toggenburger: «Nein, dann müsste sie erst recht weinen.» Im Panoramarestaurant angekommen, erklärt Forrer als Erstes, weshalb er sich trotz garstiger Witterung für diesen Treffpunkt entschieden hat.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.