Favorisierte Berner

Die Paarungen für das Unihockey-Playoff stehen fest. Die drei erstklassierten Berner Spitzenclubs gehen als Favo­riten in die K.-o.-Phase.

Johan Samuelsson bereitete in der Qualifikation 30 Tore für die Tigers Langnau vor.

Johan Samuelsson bereitete in der Qualifikation 30 Tore für die Tigers Langnau vor.

(Bild: Marcel Bieri)

Adrian Lüpold

Wie im Vorfeld erwartet, ist es in der letzten Doppelrunde der Qualifikation an der Spitze der NLA-Rangliste zu keinen Rangverschiebungen mehr gekommen. Die drei Berner Spitzenmannschaften Wiler-Ersigen, Floorball Köniz und Tigers Langnau schlossen die reguläre Saison mit je einem Sieg und einer Niederlage ab, was jedoch an der Ausgangslage für das Playoff, das am kommenden Sonntag beginnen wird, gar nichts mehr änderte.

Ein ersatzgeschwächtes Wiler-Ersigen holte mit einem 3:2-Auswärtssieg beim HC Rychenberg Winterthur zum zweiten Mal hintereinander den Qualifikationssieg, ergatterte stolze 54 von 66 möglichen Punkten.

Bergers Vertrag verlängert

Im Viertelfinal wird es die Mannschaft von Trainer Thomas Berger, dessen Kontrakt gestern auf unbefristete Zeit ausgeweitet wurde und sich jeweils automatisch um ein weiteres Jahr verlängern wird, mit dem UHC Uster zu tun bekommen. Gegen die Zürcher Oberländer bezogen die Unteremmentaler erst am letzten Samstag noch eine Niederlage nach Verlängerung und dürften deshalb für das Playoff gewarnt sein.

Hinter Wiler-Ersigen, das am nächsten Samstag in der Berner Wankdorfhalle auch noch den Cupfinal gegen GC bestreiten wird, sicherte sich Floorball Köniz den zweiten Platz trotz einer 5:8-Niederlage im letzten Qualifikationsspiel in Malans.

Die Vorstädter werden es in der ersten Playoff-Runde mit Aufsteiger Zug United zu tun bekommen. Erst noch am letzten Samstag deklassierte Köniz die Innerschweizer beim 13:3-Heimsieg nach Belieben, dürfte aber in der K.-o.-Phase auf deutlich mehr Widerstand treffen.

Neuauflage für die Tigers

Zu einer Neuauflage im Playoff-Viertelfinal wird es zwischen den Tigers Langnau und dem HC Rychenberg Winterthur kommen. Die Emmentaler verloren zwar ihr letztes Spiel gegen GC mit 9:5, konnten den dritten Rang aber trotzdem verteidigen.

In der vergangenen Spielzeit sorgten die Tigers für die grosse Überraschung, als sie das zweitplatzierte Winterthur im Playoff eliminierten. Diesmal sind die Vorzeichen genau umgekehrt.

Berner Zeitung

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