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«Es hätte mich schlimmer treffen können»

Vor dem Emmentalischen Schwingfest am Sonntag in Bumbach-Schangnau spricht der 26-jährige Heimenschwander über seinen fragilen Körper, Rückschläge und Druck.

Vor zwei Wochen mussten Sie verletzungsbedingt auf das «Berner-Jurassische» verzichten. Wie fühlen Sie sich vor Ihrem Heimfest? Thomas Sempach:Den Innenbandriss am Knie, welchen ich Anfang März erlitten habe, ist verheilt. Zuletzt machten sich aber Reizungen bemerkbar, deshalb musste ich mich schonen. Nun geht es mir besser; wie sich die verpassten Trainingseinheiten im Sägemehl auswirken, wird sich weisen. Es fehlen sicher noch ein paar Prozent zur Topform.

Auch in den vergangenen Jahren beklagten Sie Verletzungspech. Viermal mussten Sie sich am Knie operieren lassen, einmal am Fussgelenk. Ist Ihr Körper besonders anfällig? Ich habe schlechte Gene (lacht). Im Ernst: Die Unfälle hatten nicht nur mit Pech zu tun. Ich habe körperliche Schwachstellen, damit muss ich leben. Das Training habe ich angepasst; seit ich von Thomas Stauffer (der Oberländer amtet als Frauentrainer im Deutschen Skiverband/die Red.) betreut werde, arbeite ich systematischer. Wenn ich nun in den Kraftraum gehe, habe ich einen Plan und trainiere auch präventiv.

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