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Eine Opernsängerin als Premiere

Die Nationalhymne wird bei Sportereignissen in den USA richtiggehend zelebriert – darf man sie als Künstler während der Superbowl singen, gilt das als Ritterschlag. Nicht immer ging das gut.

Renee Fleming kommt diesmal die Ehre zu. Die Sopranistin wird am Sonntagabend im New Yorker MetLife-Stadion die Nationalhymne singen, bevor die Denver Broncos und Seattle Seahawks den Meister ausspielen. Der Auftritt von Fleming ist eine Premiere, noch nie hatte eine Opernsängerin die Chance erhalten. Und nach Alicia Keys, Kelly Clarkson, Christina Aguilera, Carrie Underwood, Jennifer Hudson und Jordin Sparks ist Fleming die Erste seit Jahren, die ihr Geld nicht mit Popmusik verdient. Dass dies nicht schlecht zu sein braucht, zeigt der Auftritt von Christina Aguilera im Jahr 2011 (siehe Bildstrecke).

Dafür setzt sich auch beim diesjährigen Endspiel in New York/New Jersey die Reihe der Frauen fort: Der letzte Mann, der die Nationalhymne gesungen hat, war 2007 Billy Joel.

Ein Aufgebot von Stars

Wie bei Sportanlässen in Nordamerika üblich, wird die Nationalhymne seit jeher natürlich auch vor der Superbowl gesungen – eine Ausnahme war das Jahr 1977, als Vikki Carr stattdessen «America the Beautiful» sang, ein anderes, äusserst populäres und patriotisches Lied. Seit 2009 wird auch dieses jährlich jeweils vor dem Spiel aufgeführt, dieses Mal von Queen Latifah.

In der Halbzeit treten diesmal Bruno Mars und Red Hot Chili Peppers als ungewöhnliche Kombo auf – vor einem Jahr hat der Auftritt von Beyoncé Knowles zu einer temporären Reunion von Destiny's Child geführt. Das Setlist des Auftritts von Bruno Mars und Red Hot Chili Peppers wird erst kurz vor der Superbowl bekanntgegeben.

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