Dritter Titel für Minerva

Futsal Minvera hat den Meisterpokal nach Bern zurückgeholt. Die Stadtberner sicherten sich nach 2012 und 2013 den dritten Titel.

Minerva holte sich am Samstag den dritten Titel in der Klubgeschichte.<p class='credit'>(Bild: Max Füri)</p>

Minerva holte sich am Samstag den dritten Titel in der Klubgeschichte.

(Bild: Max Füri)

Grosse Emotionen, grosser Sport: Futsal Minerva sicherte sich in einer proppenvollen Weissensteinhalle vor einer ohrenbetäubenden Kulisse (2000 Zuschauer ausgestattet mit allerlei Requisiten, die für Lärm sorgten) den dritten Meistertitel in der Klubgeschichte. In einem intensiven Finalspiel setzten sich die Stadtberner gegen den FC Silva 5:2 durch.

Die Vorentscheidung in einer Partie, in welcher sich beide Equipen lange Zeit auf Augenhöhe begegneten, fiel Mitte der zweiten Halbzeit, als Minerva binnen zwei Minuten zwei Tore buchte und auf 3:1 davon zog. In der Folge spielten die Berner all ihre Klasse und Routine aus und brachten den Sieg gegen das mit Portugiesen gespickte Silva aus Morges im Waadtland sicher über die Runden.

Es war bezüglich Klasse wohl nicht die beste Begegnung der diesjährigen Swiss Futsal Premier League – auf aber jeden Fall die intensivste. Beide Teams überzeugten lange Zeit mit einer extrem disziplinierten Darbietung, lieferten sich unerbittliche Zweikämpfe. Angetrieben von sehr lauten und teils emotionalen Zuschauern, rannten beide Teams relativ lange an, ohne die Lücke im gegnerischen Abwehrverbund zu finden. In der 7. Minute knackte Minerva erstmals die Defensive der Waadtländer. Am Ursprung des 1:0-Führungstreffers stand eine einstudierte Freistossvariante, mit welcher die Berner Silva auf dem falschen Fuss erwischten.

108 Trainings absolvierten die Berner in dieser Saison, übten unermüdlich genau solche Situationen, die zum Tor führten. Ebenfalls per Standardsituation (Zehnmeter) gelangten die Westschweizer zum Ausgleich (17.). Mit drei Toren im zweiten Spielabschnitt avancierte Minervas Tiago Pereira zum Matchwinner. Es war indes in erster Linie die Teamleistung, die den Bernern den dritten Meistertitel bescherte.

Solidarisch und homogen präsentierte sich Minerva, das auch nach einer gelbroten Karte gegen ihren stärksten Individualisten Fabio Mauricio Lopes Soares geduldig weiterspielte. Am Ende setzte sich das kompaktere Team verdient durch. Die Berner feierten nach der Schlusssirene in der Halle wie die Könige – es dürfte der Anfang einer langen, feuchtfröhlichen Partynacht gewesen sein.

Berner Zeitung

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt