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Die Sechs als statistische Konstante

Der UHC Grünenmatt ist nach sechs Saisonspielen den Einschätzungen entsprechend im Mittelfeld der Swiss Mobiliar League klassiert. Gemäss dem neuen Sportchef Michael Rentsch bestehen noch «einige Baustellen».

Zufriedenstellender Einstand: Grünenmatt (links Dieter Zimmermann, in der Mitte Goalie Pascal Nieth) totalisiert 6 Punkte aus 6 Partien.
Zufriedenstellender Einstand: Grünenmatt (links Dieter Zimmermann, in der Mitte Goalie Pascal Nieth) totalisiert 6 Punkte aus 6 Partien.
Marcel Bieri

Sechs Spiele, sechs Punkte, sechster Tabellenplatz – der Saisonstart des UHC Grünenmatt darf mit dem Blick auf die Statistik als durchzogen bezeichnet werden. «Das stimmt, wir sind mittelmässig gestartet. Ich habe etwas mehr erwartet», sagt der neue Grünenmatt-Sportchef Michael Rentsch. Der 28-Jährige denkt dabei primär an die Niederlage in Winterthur und den Punktverlust im Heimspiel gegen Waldkirch St.Gallen.

Verpasste Punkte in Malans

Mit etwas mehr Präzision und Fortune im Abschluss wären für die Emmentaler in den ersten sechs Begegnungen durchaus ein paar Punkte mehr möglich gewesen – einzig gegen Wiler-Ersigen blieb Grünenmatt ohne reelle Siegeschance. Das Gastspiel vom letzten Samstag in Malans darf durchaus als Sinnbild des Grünenmatter Saisonauftakts etikettiert werden: Die Emmentaler hatten den höher eingeschätzten Bündnern über weite Strecken Paroli geboten, blieben aber trotz doppelter Überzahl in den Schlusssekunden am Ende ohne Punktgewinn (4:5).

«Wir haben im Team noch einige Baustellen, die Chancenauswertung gehört sicher dazu», sagt Rentsch. Nicht zu den «Baustellen» zählen gewiss die Zuzüge Pascal Nieth und Tomas Chrapek. Der zum erweiterten Kader des Schweizer Nationalteams gehörende Torhüter Nieth war am geglückten Auftakt mit vier Punkten aus zwei Partien entscheidend beteiligt gewesen, ehe er sich im Spiel gegen Wiler-Ersigen bei einer Abwehraktion eine Schulterverletzung zuzog. Nach überstandener Entzündung des Muskelansatzes in der Schulter wird der Basler in Berner Diensten in den nächsten Tagen das Training wieder aufnehmen. Der tschechische Nationalverteidiger Chrapek verrichtete derweil seine defensiven Pflichten zur Zufriedenheit der Verantwortlichen, «offensiv dürfte er zulegen», sagt Rentsch.

Sebek im Probetraining

Als «heikles Thema» bezeichnet Rentsch hingegen die bisherigen Auftritte Jens Frejds: Der Schwede hatte in der vergangenen Saison in der höchsten Spielklasse seiner Heimat 29 Skorerpunkte erzielt, konnte diese Referenz aber trotz zuletzt aufsteigender Tendenz noch nicht rechtfertigen.

Derzeit befindet sich bei Grünenmatt der Tscheche Daniel Sebek im Probetraining: Der 20-Jährige spielt in der von Vereinstrainer Tomas Trnavsky geführten Nationalauswahl Tschechiens, ist derzeit bei SSK Future Prag unter Vertrag und hat in sechs Ligapartien acht Punkte erzielt. Rentsch verneint, dass es zwischen den Leistungen Frejds und der Visite Sebeks einen Zusammenhang gibt: «Auch aus finanziellen Gründen kommt ein zusätzlicher Transfer für diese Saison sicher nicht in Frage. Zudem bin ich überzeugt, dass Frejd sein Potenzial alsbald ausschöpfen wird.» Apropos Potenzial: Der neu vom Berner Anwalt Michel-André Fels präsidierte Verein strebt eine verstärkte Integration der Nachwuchskräfte ins Fanionteam an. Und über allem steht gewiss die Playoff-Teilnahme. In der Qualifikation will die Equipe gemäss Rentsch entsprechende Vorarbeit leisten, «damit die Topteams, falls wir die Playoffs erreichen, nicht als erstes Grünenmatt wählen werden».

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