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Die heilige Zeit gibt es seit 50 Jahren

Die vielleicht beste Sportsendung Westeuropas wird seit einem halben Jahrhundert ausgestrahlt. Das Erfolgsrezept der ARD-«Sportschau» ist einfach: Man konzentriert sich aufs Wesentliche.

Vier «Sportschau»-Gesichter: Steffen Simon, Gerhard Delling, Reinhold Beckmann und Urgestein Heribert Fassbender (von links) haben viel Moderationserfahrung.
Vier «Sportschau»-Gesichter: Steffen Simon, Gerhard Delling, Reinhold Beckmann und Urgestein Heribert Fassbender (von links) haben viel Moderationserfahrung.
ARD/zvg

Es gibt ja ein ganz grosses Problem beim Schweizer Fernsehen: Man muss es allen recht machen. Bei den Sportsendungen trifft einen das als fussballaffinen Zuschauer besonders hart. Da freut man sich im «Sportpanorama» auf die Bilder der aktuellen Schweizer Fussballrunde, auf Tore, Spektakel, Stimmen zum Spiel. Der Preis dafür allerdings ist hoch: Erkenntnisse aus der Dopingbekämpfung, ein Waffenläuferporträt, Simon Ammanns neue Skibindung, vielleicht noch etwas zum neuen Schlitten des Schweizer Bobteams. Dann doch noch die Fussballbilder. Kaum einmal länger als ein paar Minuten. Tore von Klubs wie Xamax oder Thun zum Beispiel werden immer nur einmal wiederholt, warum auch immer.

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