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Die Flucht von Bern

Reckspezialist Wolfgang Thüne setzte sich während der Kunstturn-EM 1975 in Bern vom DDR-Team ab. Eberhard Gienger, sein stärkster Widersacher, brachte ihn in seinem Opel Manta über die Grenze.

Gemeinsames Training, ungefähr drei Monate nach gelungener Flucht: Eberhard Gienger (links) und Wolfgang Thüne, die weltbesten Reckturner ihrer Zeit, haben sich nie aus den Augen verloren.
Gemeinsames Training, ungefähr drei Monate nach gelungener Flucht: Eberhard Gienger (links) und Wolfgang Thüne, die weltbesten Reckturner ihrer Zeit, haben sich nie aus den Augen verloren.
Imago
Gienger (links) und Thüne sind noch heute gemeinsam unterwegs.
Gienger (links) und Thüne sind noch heute gemeinsam unterwegs.
Stefan Gloede
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Eberhard Gienger erzählt lebhaft, vermag sich ausgezeichnet zu erinnern – zuweilen gar bis ins Detail. Was keineswegs selbstverständlich ist, sind doch über vier Jahrzehnte verstrichen, seit der damalige Weltklasse-Kunstturner seinem stärksten Wider­sacher einen Gefallen tat, welcher dessen Leben verändern sollte. Gienger, Reckspezialist aus der Bundesrepublik, verhalf Wolfgang Thüne, Reckspezialist aus der DDR, während der Europameisterschaft 1975 in Bern zur Flucht in den Westen.

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