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Der Vorteil der Behinderung

In London laufen zurzeit die Paralympics. Der fünffache Goldmedaillen-Gewinner Lukas Christen erklärt, was behinderte Athleten anderen Sportlern voraus haben und warum ihr Handicap bisweilen ein Plus ist.

Grosser Einsatz: Der Schweizer Leichtathlet Urs Kolly in Aktion im Weitsprung anlässlich der Paralympics in Peking 2008. (Bild: 16. September 2008)
Grosser Einsatz: Der Schweizer Leichtathlet Urs Kolly in Aktion im Weitsprung anlässlich der Paralympics in Peking 2008. (Bild: 16. September 2008)
Keystone
Harte Arbeit: Handicapierte Tischtennisspieler trainieren in einem Center in Nordkorea. (13. Juni 2012)
Harte Arbeit: Handicapierte Tischtennisspieler trainieren in einem Center in Nordkorea. (13. Juni 2012)
Keystone
Sprint zu Silber: Christen bei seinem 100-m-Rennen in Sydney. (24. Oktober 2000)
Sprint zu Silber: Christen bei seinem 100-m-Rennen in Sydney. (24. Oktober 2000)
Keystone
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Wer körperlich handicapiert ist, muss sich im Alltag mit einem zusätzlichen Training befassen. Wenn ein Paraplegiker beispielsweise einen Marathon bestreitet, so braucht er auch nach dem Wettkampf im Alltag seine Kräfte in den Armen. Gerade durch die Behinderung lernt man, sich auf unangenehme, störende und ungewollte Herausforderungen einzustellen. Es ist ein Prozess, der gleichzeitig fordert und schult. Was Aussenstehenden verborgen bleibt: Sportliche Grossanlässe wie die Paralympics sind voller solcher Herausforderungen, denn es läuft fast nie nach Plan.

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