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Der verflixte fünfte Gang

Christian Stucki Zweiter, Kilian Wenger Vierter – die Berner bewiesen am «Innerschweizerischen» in Emmen ihre Stärke. Es siegte überraschend der Nordwestschweizer Gast Bruno Gisler.

Kraftvoll: Der Seeländer Christian Stucki bodigt den Innerschweizer Andreas Ulrich.
Kraftvoll: Der Seeländer Christian Stucki bodigt den Innerschweizer Andreas Ulrich.
Keystone

Ein Kräftemessen voller Überraschungen erlebten über 10'000 Zuschauer beim Innerschweizer Teilverbandsfest in Emmen. Überraschend bestritten Gast Bruno Gisler und der Luzerner Martin Koch den Schlussgang. Nach nur drei Minuten entschied Gisler mit einem Hüfter das Duell zu seinen Gunsten. Damit realisierte der im bernischen Rumisberg wohnhafte Nordwestschweizer den grössten Sieg seiner Karriere.

«Ich bin überwältigt und kann kaum fassen, was heute passiert ist», liess er mit Tränen in den Augen verlauten. Zusammen mit dem Berner Christian Stucki war Gisler der beste Schwinger auf dem Platz gewesen. Er startete mit einem Erfolg gegen Martin Grab. Nach einem gestellten Gang gegen Andreas Ulrich besiegte er Erich Fankhauser, Ruedi Stadelmann und Andi Imhof.

Stucki fehlt ein Viertelpunkt

Bis zum fünften Gang deutete alles auf einen Festsieg Christian Stuckis hin. Praktisch im Alleingang hebelte er die Innerschweizer Spitze aus und besiegte der Reihe nach Philipp Laimbacher, Christian Schuler, Lutz Scheuber und Andreas Ulrich. Im fünften Gang vermochte der Seeländer Philipp Schuler indes nicht zu bodigen und verfehlte den Einzug in den Schlussgang um einen Viertelpunkt. Mit einem Plattwurf zum Abschluss gegen Peter Imfeld verdeutlichte Stucki aber seine gute Verfassung und wurde Zweiter. Schwingerkönig Kilian Wenger bestätigte derweil seine Siege vom «Oberländischen» und vom Schwarzsee.

Gegen einen ungewohnt passiv eingestellten Adi Laimbacher hatte er sich zwar mit einem «Gestellten» begnügen müssen. Die nächsten drei Kämpfe gestaltete Wenger indes siegreich. Weil auch sein fünfter Gang (gegen Franz Föhn) resultatlos endete, verpasste er den Schlussgang und wurde Vierter.

Grab und Laimbacher verletzt

Die Innerschweizer enttäuschten an ihrem Heimfest. Dem nicht genug – bereits im zweiten Gang musste Martin Grab den Wettkampf mit einer Knieverletzung aufgeben. Philipp Laimbacher seinerseits klagte nach dem fünften Gang über Schulterbeschwerden. Ob die «Eidgenossen» am Sonntag am Rigi-Schwinget teilnehmen können, ist ungewiss. Von der Berner Delegation wiederum wird am Bergfest einiges erwartet.

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