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Der spezielle Weg von Lara Gut

Im Gegensatz zu den Männern ist keine Schweizer Skifahrerin weit und breit, die um den Triumph des Gesamt-Weltcups mitreden könnte.

Lara Gut (17), Ski-Club Sporting Gottardo: Grosse Hoffnungsträgerin im Lager der Schweizerinnen.
Lara Gut (17), Ski-Club Sporting Gottardo: Grosse Hoffnungsträgerin im Lager der Schweizerinnen.
Keystone
Auf Teenager Gut sind die Augen gerichtet. Die Tessinerin gilt als grösstes Talent und zeigt sich immer noch unbeschwert.
Auf Teenager Gut sind die Augen gerichtet. Die Tessinerin gilt als grösstes Talent und zeigt sich immer noch unbeschwert.
Keystone
Grand hat bisher noch keine grossen Stricke zerrissen. Ihr bisher bestes Weltcup-Resultat war der zehnte Rang kurz vor Weihnachten ini der Super-Kombination von St. Anton (Ö).
Grand hat bisher noch keine grossen Stricke zerrissen. Ihr bisher bestes Weltcup-Resultat war der zehnte Rang kurz vor Weihnachten ini der Super-Kombination von St. Anton (Ö).
Keystone
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Deshalb sind die Ziele tiefer angesetzt: Nadia Styger sollte in Abfahrt und Super-G zu einer konstanten Top-10-Fahrerin werden, Franzi Aufdenblatten endlich ihren ersten Sieg landen können und Fabienne Suter der endgültige Durchbruch gelingen.

Vor einem Jahr stieg Suter als grosse Hoffnung im Riesenslalom in den Winter – und gewann zwei Rennen im Super-G. «Sie ist an der Erwartungshaltung zerbrochen», urteilte Trainer Chrigl Brüesch. Jetzt sollte die Frau vom Sattel gefestigt und stabil genug auch für starke Riesenslalom-Resultate sein.

Internes Duell im Schweizer Lager

Gesprochen wird im Zusammenhang mit dem Schweizer Frauen-Team aber vor allem von einer, die sich vom Team abgespalten hat: Lara Gut. Im letzten Winter hat die erst 17-jährige Tessinerin den Europacup nach Belieben dominiert und hoch überlegen gewonnen. Sie setzte bei der ersten Weltcupabfahrt ihrer Karriere ein Ausrufezeichen, das heute noch steht: Dritte in St. Moritz trotz Sturz 100 Meter vor dem Ziel.

Im Frühling hat Vater Pauli Gut das eigene Team gegründet, mit Lara als einziger Fahrerin. Jetzt, am Samstag in Sölden, mit Beginn der Saison, wird sie wieder in den Betrieb von Swiss Ski integriert. Das interne Schweizer Duell heisst also Suter gegen Gut, Verbandsvorbereitung gegen Privattraining, die ruhige, wortkarge Fabienne gegen die leutselige, fünfsprachige Tessinerin.

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