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Der Schlusspunkt der Namenlosen

Volley Köniz verliert auch das dritte Spiel im Rahmen des Playoff-Finals gegen Titelverteidiger Volero Zürich 0:3. Céline Ackermann und Zoé Vergé-Dépré freuen sich am meisten über die Silbermedaille.

Mit glänzenden Augen halten die Könizer Volleyballerinnen Céline Ackermann (links) und Zoé Vergé-Dépré ihre Silbermedaillen in den Händen.
Mit glänzenden Augen halten die Könizer Volleyballerinnen Céline Ackermann (links) und Zoé Vergé-Dépré ihre Silbermedaillen in den Händen.
Ulrich Jutzi

Es ist der aussergewöhnlichste Punkt im einseitig verlaufenden Playoff-Final: Céline Ackermann, die 15 Jahre alte Passeuse von Volley Köniz, spielt den Ball im zweiten Satz zu Zoé Vergé-Dépré, auch sie erst 16 Jahre alt; die junge Aussenangreiferin fackelt nicht lange, sie haut drauf und macht den Punkt zum 12:20. Es ist das Gemeinschaftswerk der Namenlosen – die Könizer Talente laufen mit Trikots von Ex-Spielerinnen auf, deren Namen provisorisch mit weissen Balken überklebt sind. Zum zweiten Mal innerhalb von fünf Minuten düpiert Céline Ackermann die Abwehr des Millionenklubs Volero Zürich, der zu Europas Top 7 gehört. Zuvor hat die U-17-Nationalspielerin am Service keck ein Ass aus dem Ärmel gezaubert. Es sind zwei herausragende Aktionen an diesem aus Könizer Sicht desillusionierenden Abend, an dem der Champions-League-Viertelfinalist dank eines 3:0 (25:23, 25:14, 25:17) zum neunten Mal in den letzten zehn Jahren das Double gewinnt.

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