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«Der Rücktritt ist eine Erlösung für Ariella»

Der renommierte Sportarzt Heinz Bühlmann erklärt, warum für Ariella Kaeslin nach dem Rücktritt ein neuer Lebensabschnitt beginnt und welche Entbehrungen in einer Kunstturn-Medaille stecken.

Ariella Kaeslin tritt ein Jahr vor den Olympischen Spielen in London zurück.
Ariella Kaeslin tritt ein Jahr vor den Olympischen Spielen in London zurück.
Keystone
Hoch in der Luft an der WM 2010 in Rotterdam.
Hoch in der Luft an der WM 2010 in Rotterdam.
Keystone
Die Konzentration vor dem Silbersprung an der WM 2009 in London.
Die Konzentration vor dem Silbersprung an der WM 2009 in London.
Keystone
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Wenn eine 23-jährige Weltklasse-Athletin ihre Karriere ein Jahr vor den Olympischen Spielen aus heiterem Himmel beendet, stellt sich die Öffentlichkeit Fragen. Erst recht, wenn es sich bei der Athletin um Ariella Kaeslin handelt, die amtierende Sportlerin des Jahres.

Kann die Pferdsprung-Europameisterin von 2009 dem Druck nicht mehr standhalten oder hat sie wie einst der deutsche Fussballstar Sebastian Deisler gar ein Burnout? Die Antwort lautet in beiden Fällen Nein. Ariella Kaeslin hat sich nicht von der Kunstturnbühne verabschiedet, weil sie ihre Psyche im Stich gelassen hat. Im Gegenteil: Sie hat es in ihrem Sport überhaupt erst so weit gebracht, weil sie über eine Robustheit und Leidensfähigkeit verfügt, die sich der Laie kaum vorstellen kann.

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