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Der Grenzenlose, der die Tour de France im Auge hat

Fabian Lienhard ist ein endschneller Radprofi. Der Zürcher schaut sich die Taktik von einem Italiener ab.

Fabian Lienhard träumte schon als kleiner Bub von einem Start an der Tour de Suisse. (Video: Tamedia)

Fabian Lienhard ist das Radfahren in die Wiege gelegt worden. Sein Vater Erwin, der im Januar im Alter von 62 Jahren gestorben ist, gewann 1981 die Königsetappe an der Tour de Suisse von Lugano nach Laax. Dass er nun selber an der Schweizer Landesrundfahrt dabei ist, bedeutet Lienhard junior viel. «Als kleiner Bub träumt man bei Schülerrennen von einem Start an der Tour de Suisse. Jetzt bin ich selber mittendrin, das ist ein gutes Gefühl», sagt der 25-Jährige.

Lienhard kommt ursprünglich vom Radquer. Sein erstes Rennen bestritt er in seinem Heimat- und Wohnort Steinmaur. Mit einem Mountainbike, weil er noch kein Rennvelo hatte. Auf der Strasse hat Lienhard kein richtiges Idol. Einen Fahrer beobachtet er aber genaustens. «Ich schaue bei Matteo Trentin ab. Er kommt wie ich vom Radquer.» Der 29-jährige Italiener gewann an den drei grossen Rundfahrten sowie an der Tour de Suisse schon mehrere Etappen.

Solche Erfolge blieben Lienhard noch verwehrt. An der Tour de Suisse zeigt er sich aber von sehr guter Seite und fuhr schon drei Mal in die Top 10. Lienhard wird vom sportlichen Leiter Marcello Albasini als «grenzenlos» beschrieben. «Ich versuche immer mein Bestes zu geben und ab und zu auch mehr», sagt Lienhard dazu. Er verrät aber auch, dass er nach einem Rennen gerne mal in den Ausgang geht und es dann etwas später werden könne.

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