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Demütig ins Jungfrau-Experiment

In 9 Tagen bestreitet Viktor Röthlin erstmals den Jungfrau-Marathon, in knapp 3 Monaten seinen letzten grossen Städtemarathon. Auf das Intermezzo im Hochgebirge hat er sich mit gewohnter Akribie vorbereitet.

Drei Ziele und das Dreigestirn: Viktor Röthlin spricht vor Eiger, Mönch und Jungfrau über die Premiere am Berg, seinen letzten Auftritt in Japan und das Schlussbouquet in Zürich.
Drei Ziele und das Dreigestirn: Viktor Röthlin spricht vor Eiger, Mönch und Jungfrau über die Premiere am Berg, seinen letzten Auftritt in Japan und das Schlussbouquet in Zürich.
Walter Dietrich

Die Kulisse lädt zum Verweilen. Christoph Seiler steht strahlend auf der Terrasse des Kulm-Restaurants auf dem Harder, zeigt Richtung Eiger, Mönch und Jungfrau; es wirkt fast ein wenig, als spräche der OK-Präsident des Jungfrau-Marathons zu Touristen und nicht zu Journalisten. Der Gemütszustand des Berner Oberländers ist gewiss mit dem Postkartenwetter, aber vor allem mit dem neben ihm stehenden Viktor Röthlin verbunden. Dessen Name habe Sogwirkung – trotz fortgeschrittenen Alters, lässt Seiler schmunzelnd verlauten; die Athleten erhofften sich höhere Resonanz. So ist es den Organisatoren erstmals gelungen, Andrea Mayr zu verpflichten – die Österreicherin gilt als beste Bergläuferin der Gegenwart.

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