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Contador weiter Leader

Die 15. Etappe der Vuelta endete mit dem Sieg des Aussenseiters David Garcia Dapena. Der 31-Jährige setzte sich auf dem letzten Kilometer vom Rest seiner Fluchtgefährten ab und errang den grössten Erfolg seiner Karriere.

Garcia Dapena gewann nach 202km 17Sekunden vor dem Belgier Nick Nuyens und dem Spanier Juan Manuel Garate. Das Feld mit allen Spitzenfahrern im Gesamtklassement erreichte das Ziel erst 14 Minuten und 23 Sekunden nach Garcia Dapena.

Gesamterster blieb der Spanier Alberto Contador. Er hat unverändert 1:17 Minuten Vorsprung auf seinen amerikanischen Mannschaftsgefährten Levi Leipheimer. Weiterhin guter Zehnter ist der Schweizer Oliver Zaugg, der zehn Minuten und eine Sekunde zurückliegt.

Erster Sieg für Xacobeo-Galicia

Etappensieger Garcia Dapena fährt für das zweitklassige Team Xacobeo-Galicia. Die Mannschaft wird von Alvaro Pino, dem ehemaligen Sportlichen Leiter des mittlerweile aufgelösen Schweizer Rennstalls Phonak, geführt. Garcia Dapena holte den ersten Etappensieg für seine Equipe, sein Teamkollege Ezequiel Mosquera war am Sonntag trotz grossem Aufwand zum Ärger von Pino nur Dritter geworden. Garcia Dapena verbesserte sich im Gesamtklassement vom 23. auf den 13. Platz.

Die Vorentscheidung in der letzten Bergetappe mit Massenstart fiel schon 150 Kilometer vor dem Ziel. 16 Fahrer setzten sich in der Steigung zum Erstkategorie-Pass Puerto de Somiedo ab. Rund 60 Kilometer vor dem Ziel betrug der Vorsprung der Vorhut eine gute Viertelstunde.

Leader Contador stürzte und musste die Wunde im linken Bein 45 Kilometer vor dem Ziel vom Rennarzt pflegen lassen. Weil der Hauptharst ziemlich gemächlich unterwegs war, konnte Contador die Fahrt aber ohne grössere Probleme fortsetzen. Überdies profitierte Contador von der Qualität seiner Mannschaft, die den Leader sicher ins Ziel führte.

si/jr

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