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Chrigel Maurer auf der Zielgeraden

Am Freitag tat sich Chrigel Maurer am Mont Blanc recht schwer. Vor dem Turnpoint St. Hilaire war dann Bodenarbeit angesagt. Ob der König der Lüfte wohl schon Samstagabend im Mittelmeer baden kann?

Als erfolgreiches Duo zum dritten X-Alps-Sieg: Chrigel Maurer (links) und Thomas Theurillat, hier am Sonntag nach Erreichen des Ziels in Monaco, sind nicht nur gute Freunde, sondern auch ausgezeichnete Strategen.
Als erfolgreiches Duo zum dritten X-Alps-Sieg: Chrigel Maurer (links) und Thomas Theurillat, hier am Sonntag nach Erreichen des Ziels in Monaco, sind nicht nur gute Freunde, sondern auch ausgezeichnete Strategen.
Bruno Petroni
Chrigel Maurer und sein Begleiter Thomas Theurillat am Ziel des 6. X-Alps in Monaco.
Chrigel Maurer und sein Begleiter Thomas Theurillat am Ziel des 6. X-Alps in Monaco.
Bruno Petroni
Start vor 200 Fans: Chrigel Maurer fliegt kopfvoran weiter in Richtung Matterhorn, Mont Blanc und Ziel Monaco.
Start vor 200 Fans: Chrigel Maurer fliegt kopfvoran weiter in Richtung Matterhorn, Mont Blanc und Ziel Monaco.
Bruno Petroni
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200 Kilometer Vorsprung

Am Freitag um 16 Uhr war es so weit: Christian «Chrigel» Maurer hatte den 200. Kilometer Vorsprung zwischen sich un den im Kandertal fliegenden Engländer Jon Chambers gelegt. Nur - eine Stunde später war es auch um Chrigels Flugtag geschehen. Der Talwind blies im Hitzekessel von Grenoble derart stark, dass er in Pontcharra 20 Kilometer nördlich des letzten Kontrollpostens St. Hilaire landen musste. Marschieren war angesagt. Nein, rennen sogar: Beim Team SUI1 kam vorübergehend etwas Hektik auf, denn Chrigel wollte unbedingt noch zu Fuss St. Hilaire erreichen und vor neun Uhr abends das Tal traversieren, um am Samstagmorgen von der Chaine de Belledonne Kurs auf die Alpen der Provence nehmen zu können. Die Zeit wurde knapp, der zwölf Kilometer lange Aufstieg von Touvet nach St. Hilaire (650 Höhenmeter) musste unter zwei Stunden geschafft sein. Punkt 20.30 Uhr hob Chrigel Maurer trotz starkem Abwind auf dem Plüschteppich der St. Hilaire-Startrampe ab und erreichte so am Gegenhang noch das Hundertseelen-Nest Laval. Zur Belohnung gabs dort dann ein Vollbad im kühlen Dorfbrunnen, und ein lauwarmes Bier.

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