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Casper fünfter Dopingfall an der Tour de France

13 Tage nach dem Ende der Tour de France ist der Franzose Jimmy Casper als fünfter Fahrer des Dopings überführt worden.

Dies teilte die französische Antidoping-Agentur (AFLD) in Paris mit.

Caspar wurde während der Rundfahrt positiv auf Glukokortikode (Cortison) getestet und besass keine Ausnahmeregelung für die Verabreichung des entzündungshemmenden Wirkstoffs, der auch in Asthmasprays enthalten ist. Casper, der nach der 17. Etappe ausgestiegen war, verteidigte sich damit, dass er Asthmatiker sei.

Casper ist damit schon der fünfte Dopingfall der Tour de France 2008. Der Kasache Dimitri Fofonow war positiv auf ein verbotenes Stimulanzmittel getestet worden, die Spanier Manuel Beltran und Moises Duenas Nevado sowie der Italiener Riccardo Ricco hatten positive EPO-Tests abgegeben.

Erfolg für die Kontrolleure

Bereits der am Donnerstag veröffentlichte Abschlussbericht der französischen Antidoping-Agentur (AFLD) hatte auf einen fünften Dopingfall schliessen lassen. Laut dem Bericht hatten die Kontrolleure der AFLD 22 anormale Testergebnisse bei 13 Fahrern festgestellt. Sieben Fahrern wurde die Verwendung von Cortison nachgewiesen, nur von sechs Radprofis war aber ein ärztliches Attest vorgelegen.

si/fal

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