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Eishockey-Meisterschaft droht abruptes Ende

Im Kanton Tessin fallen bis mindestens am 29. März sämtliche Sportveranstaltungen aus. Somit ist die Eishockey-Saison faktisch beendet.

Das Verbot von Sportanlässen im Kanton Tessin betrifft in erster Linie das Eishockey. Die Hallen bleiben bis mindestens am 29. März geschlossen.
Das Verbot von Sportanlässen im Kanton Tessin betrifft in erster Linie das Eishockey. Die Hallen bleiben bis mindestens am 29. März geschlossen.
Samuel Golay, Keystone
Weil drei Tessiner Clubs (Lugano und Ambri in der National League und Biasca in der Swiss League) engagiert sind und Geisterspiele keine Option sind, bedeutet das Verbot vermutlich das vorzeitige Saisonende.
Weil drei Tessiner Clubs (Lugano und Ambri in der National League und Biasca in der Swiss League) engagiert sind und Geisterspiele keine Option sind, bedeutet das Verbot vermutlich das vorzeitige Saisonende.
Karl Mathis, Keystone
Weniger gross sind die Auswirkungen im Fussball. Die Super League (Lugano) und die Challenge League (Chiasso) pausieren ohnehin.
Weniger gross sind die Auswirkungen im Fussball. Die Super League (Lugano) und die Challenge League (Chiasso) pausieren ohnehin.
Davide Agosta, Keystone
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Der Entscheid des Staatsrats des Kantons Tessin hat in verschiedenen Sportarten erhebliche Konsequenzen. Höchstwahrscheinlich bedeutet er das abrupte Ende der Eishockeysaison. Mit Lugano und Ambri spielen zwei Teams aus dem Südschweiz in der obersten Schweizer Liga, mit Biasca eines in der zweitobersten.

Die Schweiz wäre nicht das erste Land, in dem Meisterschaft abgebrochen wird. Gefährdet ist auch die Eishockey-WM in Zürich und Lausanne, die am 8. Mai beginnen sollte. Der Schweizer Eishockeyverband hat auf Donnerstag eine Telefonkonferenz einberufen.

Im Fussball hat das Verbot vorderhand keine Konsequenzen, weil die beiden obersten Ligen bis am 4. April pausieren. Mit dem FC Lugano in der Super League und Chiasso in Challenge League sind zwei Teams aus dem Tessin betroffen.

Das Verbot umfasst alle Einrichtungen, wie zum Beispiel Schwimmhallen, Turnhallen, Fussballanlagen und Eisstadien. In dieser Zeitspanne können weder Begegnungen noch Trainings stattfinden, ungeachtet des Niveaus. Das hat der Staatsrat des Kantons Tessin am Mittwoch entschieden.

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