Zum Hauptinhalt springen

Besser als Michael Jordan

NBA-Rookie Donovan Mitchell kannte vor dieser Saison noch keiner, nun brach er einen Rekord von Michael Jordan.

Donovan Mitchell. Der Rookie mit einem seiner vielen Dunks in den Playoffs gegen Oklahoma. Bild: Getty Images.

Michael Jordan gilt noch immer als der bisher beste Basketballspieler und hält dutzende NBA-Rekorde. Viele bestehen schon seit langem, und werden vielleicht nie gebrochen. Eine von Jordans überragenden Marken wurde nun allerdings von einem Spieler geknackt, den vor der Saison kaum einer auf der Rechnung hatte. Donovan Mitchell erzielte als Rookie in seinen ersten zwei Playoff-Spielen mit 55 Punkten mehr als Jordan – der hatte 1985 «nur» 53.

Mitchell, Teamkollege des verletzten Schweizers Thabo Sefolosha bei den Utah Jazz, wurde im letzten Draft an Nummer 13 gezogen. Im Gegensatz zu vielen anderen NBA-Stars, die nur ein Jahr an der Universität blieben, um so schnell wie möglich in die NBA zu kommen, studierte Mitchell zwei Jahre an der Universität von Louisville und wurde nicht als zukünftiger Star gehandelt.

Spektakuläre Dunks und potentieller Rookie des Jahres

Von Utah erwartete diese Saison niemand etwas, nachdem ihr bester Spieler Gordon Hayward das Team vor der Saison in Richtung Boston Celtics verlassen hatte, doch das Team aus Salt Lake City spielte vor allem wegen Mitchell eine starke Saison und beendete sie mit 48 Siegen und 34 Niederlagen als Fünfter der Western Conference.

Der statistische Vergleich zwischen Donovan Mitchell und Michael Jordan. Quelle: Twitter.

Der 21-Jährige erzielte im Schnitt 20,5 Punkte pro Spiel und sorgte mit spektakulären Dunks immer wieder für Highlights. So auch beim diesjährigen Slam-Dunk-Contest während des All-Star-Wochenendes. Diesen gewann er, indem er unter anderem über Schauspieler und Comedian Kevin Hart und dessen Sohn sprang. Neben Dunks kann Mitchell auch aus der Distanz punkten. Er erzielte 187 Dreier, womit er einen weiteren Rookie-Rekord aufstellte. Nicht einmal dem zweimaligen MVP Stephen Curry gelangen in seiner ersten Saison so viele Dreipunktewürfe.

Mittlerweile ist der Spielmacher von Utah auch ein Favorit für die Wahl des Rookie of the Year. Doch bevor er diese Auszeichnung erhalten könnte, geht es erst einmal im Playoff ums Weiterkommen. Utah ist zwar in der Serie gegen Oklahoma City nur Aussenseiter, konnte allerdings, dank Mitchells 55 Punkten in zwei Spielen, immerhin eines auswärts gewinnen. In der Nacht auf Sonntag findet das dritte Spiel statt. Ganz Utah und die NBA wird auf Mitchell schauen, um zu sehen, ob er weiter brillieren kann.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch