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Beschwerliche Reise ins Inselparadies

Routiniert: Caroline Steffen nimmt als Profi bereits zum sechsten Mal an der Ironman-WM teil.
Barbara Bracher (35)  ist sozusagen die Bekannte unter den Unbekannten. Die Thunerin stand bereits am Gigathlon und am Inferno-Triathlon auf dem Podest. Und nun also Hawaii. «Das ist ein Traum, den jeder Triathlet hat», erzählt die 35-Jährige. Für Bracher ist allerdings bereits klar: Die Premiere stellt gleichzeitig die Derniere dar, nach dem Höhepunkt möchte sie ein bisschen kürzertreten. «Ich werde schliesslich nicht jünger», sagt sie. Am Ironman Mallorca qualifizierte sich die Thunerin letzten September für die WM auf «Big Island».  Brachers oberstes Ziel ist, den Wettkampf zu beenden, «schön wäre, könnte ich das bei Tageslicht tun». Dafür müsste sie das Ziel nach rund elfeinhalb Stunden erreichen. Nach dem Rennen wird Bracher auf der Inselgruppe im Pazifik drei Wochen Ferien machen. «Wenn Hawaii, dann anständig», hält die Thunerin lachend fest.mob
Auf der Schwimmstrecke im offenen Meer wird Simone Weber (30) auch von stillen Beobachtern umgeben sein: «Einige Kollegen haben mir erzählt, dass sie mit Delfinen geschwommen sind. Das muss ein erhabener Moment sein», sagt die 30 Jahre alte Bernerin. Auf eine Haibeobachtung könne sie verzichten. Weber bekommt kein mulmiges Gefühl dabei. «Hier auf ‹Big Island› hat noch nie jemand von Haien gesprochen.» Weshalb sie sich  die Schinderei antut? «Der Ironman Hawaii ist der Traum aller Langdistanztriathleten, ein legendäres Rennen und die inoffizielle Weltmeisterschaft.» Am meisten Respekt habe sie von den gefürchteten starken Seitenwinden auf den letzten 30 Kilometern zum Wendepunkt in Hawi. «Die Winde haben Athleten schon mitsamt dem Bike von der Strasse gefegt», erzählt die Fachspezialistin in der Sportförderung des Sportamtes der Stadt Bern.tww
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