Aufbau der neuen Erfolgsgeneration

Unihockey-Rekordmeister Wiler-Ersigen baut weiterhin fleissig Talente in die Mannschaft ein und ist bestrebt, eine neue, erfolgreiche Generation aufzubauen.

Jubeln wie im Superfinal 2017: Wiler-Ersigen ist bestrebt, viele junge Spieler für künftige Erfolge aufzubauen.

Jubeln wie im Superfinal 2017: Wiler-Ersigen ist bestrebt, viele junge Spieler für künftige Erfolge aufzubauen.

(Bild: Keystone)

Erstmals seit einigen Jahren absolvierte Rekordmeister Wiler-Ersigen seine Saisonvorbereitung komplett in der Schweiz. In anstrengenden Trainingswochenenden und in einem Trainingslager bereitete sich die Equipe von Coach Thomas Berger in der Heimat konzentriert auf die neue Saison vor, welche am heutigen Samstagabend mit dem Supercupfinal gegen Meister Floorball Köniz (19 Uhr, Saalsporthalle Zürich) eröffnet wird.

«Wir starteten zu Beginn des Sommertrainings mit einem neunwöchigen intensiven Programm. Wir arbeiteten dabei viel an der Physis mit Sprüngen, Sprints und Intervallen. Es war anstrengend, aber es hat sich gelohnt», sagt Verteidiger Jan Bürki gegenüber Radio 32.

Schon zu Beginn der letzten Saison läuteten die Verantwortlichen des SVWE einen Umbruch im Kader ein. Viele jungen Spieler kamen damals dazu, welche ihren Job in der Premierensaison im Unteremmental indes auf bravouröse Art und Weise erledigten. So gewann Wiler-Ersigen die Qualifikation 2017/2018, holte zudem den Pokal im Schweizer Cup und auch im Supercup und erreichte überdies den Superfinal, in dem man jedoch an Floorball Köniz scheiterte.

Der Weg mit den Talenten und der Aufbau einer neuen Erfolgsgeneration werden nun beim elffachen Schweizer Meister konsequent fortgesetzt. So figurieren in der aktuellen Mannschaft erstmals seit vielen Jahren mehr Spieler im Kader, die noch nie Schweizer Meister wurden, als Akteure, die bereits einen Titel feiern konnten. «Seit letzter Saison haben wir noch einmal mehr einen Schritt Richtung Generationenwechsel gemacht», erklärt SVWE-Sportchef Hanspeter Hiltbrunner gegenüber Swiss­unihockey.ch.

Auch auf die kommende Spielzeit hin wurden wieder neue Talente wie Stürmer Mattia Schenk (21) oder Goalie Martin Menetrey (20) vom eigenen Nachwuchs im Fanionteam integriert. Zudem holte der SVWE mit Nico Mutter (20) oder Marco Schlüchter (22) weitere aufstrebende, junge Akteure, «die sich in der Vorbereitung schon bestens integriert und unser Spielsystem gut angenommen haben», wie Verteidiger Jan Bürki, mit 19 Jahren selber noch einer der jungen Wilden, erklärt.

Johnsson fällt lange aus

Verzichten muss Wiler-Ersigen – leider auch für den neutralen Fan – für mehrere Monate auf den Spektakelstürmer und Supertechniker Daniel Johnsson, der sich im Sommer einer Hüftoperation unterziehen musste. Johnsson, der letzte Saison mit einem unglaublichen «Zorro»-Treffer im Playoff nationale Berühmtheit auch ausserhalb der Szene erlangt hat, hofft, «dass er so schnell wie möglich zurückkehren kann», wie er auf der Website des Clubs erklärt.

Smart, wie die Wiler-Verantwortlichen in den letzten Jahren auf dem Transfermarkt agiert hatten, reagierten sie indes auf den Ausfall Johnssons und holten mit dem Finnen Miro Lethinen einen gross gewachsenen Ersatz mit Skorerqualitäten.

Berner Zeitung

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