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Als Ali und Chervet die Hallen füllten

Ali, Fritz Chervet, Mauro Martelli und Nikolai Walujew sorgten für grosse Kämpfe. Eine Reise durch fünf Runden Schweizer Boxgeschichte.

Hallenstadion Zürich, 26. Dezember 1973: Der Berner Fritz Chervet jubelt im Hintergrund, als Fernando Atzori ausgezählt wurde.
Hallenstadion Zürich, 26. Dezember 1973: Der Berner Fritz Chervet jubelt im Hintergrund, als Fernando Atzori ausgezählt wurde.
Keystone

1.Runde: Der grösste Boxer aller Zeiten, Muhammad Ali, boxte als 29-Jähriger am 26.Dezember 1971 im Zürcher Hallenstadion gegen Jürgen Blin. Es war kein WM-Kampf. Der entthronte Schwergewichtsweltmeister schlug den Deutschen vor 7500 Zuschauern in der 7.Runde k.o.

2.Runde: Den Kampf seines Lebens zeigte am 26. Dezember 1973 Fritz Chervet. Das Berner Fliegengewicht (50,6 kg) besiegte im Hallenstadion in Zürich Europameister Fernando Atzori. 11000 Zuschauer feierten den 31-jährigen «Fritzli», als er den Italiener in der 7. Runde auf die Bretter schickte.

3.Runde: Der populäre Europameister Chervet boxte am 27.April 1974 im ausverkauften Hallenstadion vor 11250 Zuschauern gegen Chartchai Chionoi um die WM-Krone. Gegen den Thailänder hatte der Berner Herausforderer zuvor in Bangkok schon durch technischen K.o. verloren. Chervet unterlag auch im Revanchekampf – nach 15 Runden lag Chionoi bei den Punktrichtern vorne.

4.Runde: Mauro Martelli boxte 1988 in Lausanne (IBF-Kampf) und 1989 in Genf (WBA-Fight) ebenfalls um die WM-Gürtel. Der Westschweizer verlor beide Kämpfe. Gegen Simon Brown unterlag er nach Punkten; Mark Breland zwang Martelli bereits nach zwei Runden zur Aufgabe.

5.Runde: 37 Jahre nach dem Duell zwischen Ali und Blin kam es am 20.Dezember 2008 zum bislang letzten grossen Boxkampf in der Schweiz: Im Hallenstadion trafen die Schwergewichte Nikolai Walujew und Evander Holyfield aufeinander. Der russische Weltmeister siegte im WBA-Titelkampf über 12 Runden vor 13000 Zuschauern nach Punkten.

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