Wimmis kämpft

Der RHC Wimmis gibt nicht auf: Die Oberländer versuchen mittels einer Klage gegen den Verband, den Ligaerhalt sicherzustellen.

Doch kein Abstieg? Der RHC Wimmis, hier Jonathan Brand (l.) im Einsatz, will den Entscheid des Verbandes nicht akzeptieren und hat Klage eingereicht.

Doch kein Abstieg? Der RHC Wimmis, hier Jonathan Brand (l.) im Einsatz, will den Entscheid des Verbandes nicht akzeptieren und hat Klage eingereicht. Bild: Markus Grunder

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Nun muss das Schlichtungsgericht über die Ligazugehörigkeit des RHC Wimmis entscheiden. «Es gibt ein Reglement, und für uns ist klar, dass dieses gilt», sagte Präsident Beat Meier gegenüber der «Jungfrau-Zeitung». Er und seine Vorstandskollegen haben den Eindruck, dass sich der Rollhockeyverband SRHV darum foutiert, deshalb reichten sie eine Klage ein.

Rückblick: Wegen des Rückzugs von Basel spielten in der am Samstag mit dem Superfinal zu Ende gehenden Saison nur neun Teams in der NLA. Wimmis belegte in der Qualifikation dann abgeschlagen den letzten Platz, stieg deshalb ab. Jedoch akzeptierte die Klubleitung dies nicht.

Sie berief sich auf das Reglement, welches vorschreibt, dass die NLA mit zehn Equipen geführt wird und es zwischen den beiden letztplatzierten Teams nach der Qualifikation zu einer Abstiegsrunde kommt. Dennoch entschied der Verband, dass Wimmis relegiert wird – was die Oberländer auf die Palme brachte.

An der technischen Versammlung im April stellte Präsident Meier zwei Anträge: Einerseits forderten er und seine Vorstandskollegen, dass es keinen Absteiger geben wird – das Begehren wurde abgelehnt. Andererseits soll laut den Wimmisern künftig keine Mannschaft relegiert werden, wenn sich vor oder während einer Saison ein Klub zurückzieht – dieses Begehren wurde angenommen.

Präsident Meier hält am Reglement fest, sagt, «es kommt nicht gut, wenn jeder einfach macht, was er will». Das Zentralkomitee des SRHV sieht sich derweil im Recht. Es sei überzeugt, dass die rechtliche Beurteilung des demokratisch gefassten Beschlusses der technischen Versammlungen dessen Rechtmässigkeit bestätigen wird, steht auf der Verbandswebsite. Sollten die Wimmiser vor dem Schlichtungsgericht unterliegen, wollen sie weiterkämpfen. (Berner Zeitung)

Erstellt: 27.05.2017, 08:28 Uhr

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