Marco Büchel will sich einen Traum erfüllen

Jungfrauregion

Der ehemalige Skirennfahrer Marco «Büxi» Büchel erfüllt sich mit der Teilnahme am Jungfrau-Marathon einen Traum. Wird auch für den Kenianer Geoffrey Ndungu, Sieger 2013, ein Traum wahr? Läuft er Streckenrekord?

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Am 17. März waren die 4000 Startplätze des 22. Jungfrau-Marathons (JM) ausverkauft. Zum 14. Mal in Folge. Die 41,195 Kilometer von Interlaken auf die Kleine Scheidegg (1839 Steigungsmetern) gelten als die schönste Marathonstrecke der Welt. Der Jungfrau-Marathon wurde 2013 zum zweiten aufeinanderfolgenden Mal zum beliebtesten Marathon im deutschsprachigen Raum gewählt.

Gute Erinnerungen an die Jungfrauregion hat auch der 43-jährige Ex-Skistar Marco Büchel (Liechtenstein). Erst in seiner letzten Weltcupsaison erfüllte er sich einen Traum: In der von Carlo Janka gewonnenen Lauberhornabfahrt 2010 stand er erstmals – als Dritter – auf dem Podest. Und nun startet er am Samstag um 9 Uhr mit Startnummer 50 am Jungfrau-Marathon und erfüllt sich damit einen weiteren Traum.

Wieder Geoffrey Ndungu?

Der Kenianer Geoffrey Ndungu gewann den JM 2013 in 2:50:28. Auch er könnte sich dieses Jahr einen Traum erfüllen und den elf Jahre alten Streckenrekord des Neuseeländers Jonathan Wyatt (2:49:02) verbessern. Das dürfte allerdings schwierig werden. Zu OK-Präsident Christoph Seiler sagte der 30-Jährige: «Es ist für mich eine grosse Ehre, und ich freue mich, dass ich wieder eingeladen wurde.»

Eingeladen wurden auch die besten Oberländer des vergangenen Jahres, der Lauterbrunner Philipp Feuz (Startnummer 111) und die Spiezerin Conny Berchtold (Startnummer 6). Feuz (2013 als 14. – overall – bester Oberländer und drittbester Schweizer) trainierte zwar im Winter mehr Schnelligkeit auf Kosten der Ausdauer, der 5. Platz am Inferno-Halbmarathon stimme ihn aber doch zuversichtlich.

«Wenn ich einen guten Tag erwische und wie im letzten Jahr alles stimmt, sollte eine Zeit zwischen 3:20 und 3:30 möglich sein.» Seine Zeit 2013: 3:15:27. «Ich freue mich extrem auf das Rennen, der Trainingsstand ist besser als letztes Jahr, ich fühle mich super», fasst Conny Berchtold, die letztjährige 11. (overall), beste Oberländerin und drittbeste Schweizerin, zusammen. Falls sie ihre 2013er-Zeit von 3:44:15 verbessert, dürfte ihr eine Klassierung in den Top Ten sicher sein.

Pararace und Jungfraumeile

Schon am Freitagnachmittag und -abend wird einiges los sein auf dem Höheweg und rund um die Matte. Ab 14.30 Uhr stehen auf dem Programm:

• der Minirun für Kids und Jugendliche mit weit über 1000 Startenden;

• der Eliminate Charity Run (Mini-Marathon);

• das Jungfrau-Pararace für Behindertensportler (mit Olympiasiegern, Welt- und Europameistern);

• die 11.Jungfrau-Meile (Einladungsrennen für Eliteläuferinnen und Eliteläufer);

• die Jungfrau-Pararace-Meile.

Der Jungfrau-Marathon, an dem 1700 freiwillige Helferinnen und Helfer im Einsatz stehen, generiert 50'000 Logiernächte in der Region. Die Wertschöpfung des Events beträgt 8 Millionen, der Umsatz 12 Millionen Franken.

Infos:www.jungfrau-marathon.ch

Berner Oberländer

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