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240'000 feiern Neuseelands Rugby-Helden

Nach dem Gewinn der Rugby-Weltmeisterschaft paradierten die All Blacks durch Auckland. In Frankreich herrscht dagegen Katerstimmung.

Ein historischer Moment für Neuseeland: Die Rugby-Spieler geniessen den Moment des Sieges.
Ein historischer Moment für Neuseeland: Die Rugby-Spieler geniessen den Moment des Sieges.
Reuters
Ein Feuerwerk nach dem Final: Die Schlussfeier in Auckland.
Ein Feuerwerk nach dem Final: Die Schlussfeier in Auckland.
Keystone
Rugbyland Neuseeland: 240'000 Menschen säumen die Strassen von Auckland.
Rugbyland Neuseeland: 240'000 Menschen säumen die Strassen von Auckland.
Keystone
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Neuseeland befindet sich im Ausnahmezustand: Nach dem WM-Triumph der Rugby-Nationalmannschaft im eigenen Land versammelten sich Hunderttausende Menschen in Auckland für eine lange Siegesfeier.

Nach Schätzungen nahmen 240'000 Menschen an der Siegerparade teil, bei der Trainer Graham Henry und seine Spieler den Fans die Webb-Ellis-Trophäe präsentierten, die sie sich am Sonntag mit dem 8:7-Finalsieg gegen Frankreich verdient hatten. 24 Jahre lang hatten die rugbyverrückten Neuseeländer auf den zweiten WM-Titel warten müssen.

Queen lobt Neuseeländer

Die Gratulationen kamen auch von höchster Stelle: Die britische Königin Elizabeth, gleichzeitig Staatsoberhaupt Neuseelands, gratulierte der Mannschaft zu einer «hervorragenden Leistung». Die Presse titelte: «Der Sieg verbannt 24 Jahre Rugby Weltmeisterschaftsschmerz.»

Auch die unterlegenen Franzosen wurden für ihre starke Vorstellung mit Lob überschüttet. «Frankreich begegnete den All Blacks mit einem übermenschlichen Aufwand», schrieb der «New Zealand Herald» und lobte insbesondere Captain Thierry Dusautoir. Dieser wurde vom Weltverband als Spieler des Jahres ausgezeichnet. Der bärbeissige Franzose setzte sich in der Wahl gegen vier Neuseeländer und zwei Australier durch.

si

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