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Verletzter Stéphane Bohli deklassiert

Für Stéphane Bohli endete das ATP-Turnier in Gstaad mit einer herben Enttäuschung. Der Romand unterlag dem als Nummer 8 gesetzten Spanier Marcel Granollers 1:6, 0:6.

Bohli war allerdings nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Seit Matchbeginn plagten ihn Rückenschmerzen und Ende des ersten Satzes liess er den Physiotherapeuten kommen. Aufgeben wollte das Mitglied des Davis-Cup-Teams aber nicht, seine Chancen konnte er aber auch nicht wahrnehmen. "Mein Rücken hat sich vor zwei Monaten blockiert", erklärte Bohli mit Tränen in den Augen,"und so kann es nicht weitergehen. Es gibt Tage, an denen es gut geht und andere. Jetzt habei ich mich eine Woche gut gefühlt und auch heute morgen war alles okay."

Klarer hätte die genau eine Stunde dauernde Partie wohl nicht mehr verlaufen können. Bohli (ATP 193) konnte kein einziges seiner sieben Servicegames für sich entscheiden, sein "Ehrengame" gewann er zum 1:5. Die Bilanz gewonnener Punkte spricht mit 57:28 ebenfalls Bände zugunsten des iberischen Offensivspezialisten. Bohlis Jahresbilanz auf der Tour beträgt nun 0:3. Gegen Kevin Anderson (in Johannesburg) und Marin Cilic (Marseille) hatte er aber jeweils deutlich mehr Gegenwehr leisten können und je einen Satz gewonnen.

Mit Victor Hanescu ist der Sieger von 2008 ausgeschieden. Der Rumäne unterlag dem finnischen Linkshänder Jarkko Nieminen, der nun Titelverteidiger Nicolas Almagro herausfordert. Gescheitert ist mit Guillermo Garcia-Lopez (Sp/6) auch der erste Gesetzte. Der Spanier scheiterte nach gewonnenem Startsatz am Kolumbianer Santiago Giraldo.

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