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Die Abgebrühtheit der Argentinier beim Penalty

Sowohl Lionel Messi wie auch Sergio Agüero zeigen beim Stand von 0:0 einen Penalty-Stil, der viel Mut benötigt. Beide treffen souverän.

Messi macht den lässigen Panenka. (Video: Teleclub)

106 Tore hatte Lionel Messi in der Champions League bereits erzielt, bevor es am Mittwochabend im Achtelfinal-Rückspiel (Hinspiel 0:0) gegen Lyon ums Eingemachte ging. Der Argentinier, der in der ewigen Torschützenliste der Königsklasse die Nummer 2 hinter Cristiano Ronaldo (124 Treffer) einnimmt, liess nach CR7s Hattrick am Dienstag seine Treffer 107 und 108 folgen.

Beide Tore hatten es in sich. Beim 3:1 liess er mehrere Lyon-Spieler wie Slalomstangen stehen. Sein erstes Tor war nicht minder spektakulär, aber umso wichtiger. Denn es stand bis zur 18. Minute 0:0, als der 31-jährige Argentinier zum fälligen Foulpenalty antrat. Messi liess sich nicht zweimal bitten, zeigte Mut und Klasse und verwandelte den Panenka-Penalty sicher (siehe Video oben). Barça siegte 5:1 und zog locker in den Viertelfinal ein.

City verprügelte Schalke

Bereits am Dienstag hatte ein Landsmann Messis auf gleiche Art und Weise getroffen: Sergio Agüero in Diensten von Manchester City lief in der 33. Minute gegen Schalke, ebenfalls beim Stand von 0:0 (das Hinspiel hatte 3:2 für die Citizens geendet), zum Penalty an. Der 30-Jährige machte es seinem Nationalmannschaftskollegen vor und schoss den Panenka souverän in die Maschen. Manchester siegte letztlich 7:0, Agüero schnürte ebenfalls ein Doppelpack. Er steht aktuell bei 36 Champions-League-Toren.

Agüeros Panenka. (Video: Twitter/@IssaVibeG2)

Sowohl Agüero wie auch Messi scheinen sich mit Statistiken gut auszukennen. Die Website «The Stats Zone» hat eine statistische Verteilung aller WM- und EM-Penaltys bis 2014 vorgenommen und ausgerechnet, dass bei einem Penalty die Variante in die Mitte zu 94,4 Prozent erfolgreich ist. Per Panenka erhöht sich das Schwierigkeitslevel jedoch. Offensichtlich ist das kein Problem für die beiden argentinischen Ballvirtuosen.

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