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Der geknickte Held

Guillaume Hoarau erzielt in der Champions League den ersten Treffer für die Young Boys. So richtig freuen mag er sich nicht.

Guillaume Hoarau trifft, ist am Ende aber mit dem Resultat nicht zufrieden.
Guillaume Hoarau trifft, ist am Ende aber mit dem Resultat nicht zufrieden.
Raphael Moser

Fussballabende bringen ihre Helden hervor. Und die Gesetzmässigkeiten der modernen Sportdramaturgie werden auch in der Champions League nicht gebrochen, sie treten hier vielmehr oft noch viel stärker hervor.

Doch Guillaume Hoarau war nach dem 1:1 zwischen YB und Valencia ein geknickter Held: weil die Young Boys näher am Sieg waren, weil sich das Remis für sie so kurz nach Spielschluss ein wenig wie eine Niederlage anfühlte. «Ich bin fürs Erste trauriger über den verpassten Sieg, als dass ich mich über mein Tor freue. Auch wenn es bedeutsam war», sagte der Franzose müde, nur in Ansätzen lächelnd.

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