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Wie im Stau

Manchester United kommt vor dem Spiel gegen die Young Boys nicht voran, Trainer José Mourinho wirkt gereizt. YB-Coach Gerardo Seoane hat derweil andere Probleme.

Die Pressekonferenz mit José Mourinho vor dem CL-Spiel gegen die Young Boys. (Video: Sebastian Rieder)
Dominic Wuillemin

Es stockt in und rund um das Old Trafford in Manchester. Die Verkehrslage ist wegen Bauarbeiten seit Monaten angespannt. Gerade im Feierabendverkehr unter der Woche geht oft nichts mehr.

Gegen Valencia Anfang Oktober erreichte Manchester United das Stadion erst eine Dreiviertelstunde vor Spielbeginn, der Anpfiff musste fünf Minuten nach hinten verschoben werden.

Zwei Wochen später steckte die United vor dem Spiel gegen Juventus Turin erneut fest. Trainer José Mourinho entschied sich kurzerhand, begleitet von Bodyguards, die letzten Meter zum Stadion zu Fuss zurückzulegen.

Er werde dies erneut tun, falls nötig, kündigt der Portugiese an der gestrigen Pressekonferenz an. Es ist noch der heiterste Moment, der Startrainer ist schlecht gelaunt – wie einer, der im Stau feststeckt.

Uniteds Heimschwäche

Der englische Rekordmeister kommt seit Monaten nicht voran, das magere 0:0 am Samstag zu Hause gegen Crystal Palace ist ein Tiefpunkt. Als Mourinho gefragt wird, wie er die Entwicklung der Mannschaft in den zweieinhalb Jahren seines Wirkens bewerte, verweigert der Coach die Auskunft.

Berner Zeitung

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