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Tiger Woods blamiert sich

Die Auftaktrunde des US Open wird für Superstar Tiger Woods zur grössten Blamage der Karriere. Er belegt den 152. Rang unter 156 Golfern. Die Frage, ob der 14-fache Majorturnier-Gewinner Tiger Woods trotz einer miserablen ersten Saisonhälfte wieder auf seinem höchsten Niveau würde spielen können, war auf dem Par-70-Kurs an der Pazifikküste im Nordwesten der USA schon nach wenigen Löchern beantwortet. Woods fabrizierte ein Bogey um das andere und fing auf der zweiten Platzhälfte nach drei Bogeys in Serie zu allem Überfluss ein Triplebogey ein. Zuletzt waren auch sämtliche 15 mitspielenden Amateure vor ihm klassiert. Ob Woods in dieser desolaten Verfassung zur zweiten Runde antreten wird, scheint mehr als fraglich zu sein.
Nina Betschart und Nicole Eiholzer sind an den Europa-Spielen in Baku nicht zu stoppen. In nur gerade 34 Minuten zogen die Zuger Beachvolleyballerinnen in die Halbfinals ein. Sie seien selber überrascht gewesen, wie einfach sie zum Sieg gekommen seien, sagten die Schweizerinnen nach dem problemlosen 21:14, 21:13-Sieg gegen das Duo Paula Soria/Angela Lobato. Am Samstag treffen die zwei 19-Jährigen, die ihr erstes Jahr als Profis auf der World Tour bestreiten, auf die deutlich erfahreneren Italienerinnen Laura Giombini/Giulia Toti (beide 26).
Trainer Slawa Bykow verlässt das KHL-Team SKA St. Petersburg aus familiären Gründen nach nur einer Saison. Der Vertrag wäre noch ein Jahr weitergelaufen. «Mit zunehmendem Alter wird es immer schwieriger, getrennt von der Familie zu leben», sagte der russisch-schweizerische Doppelbürger in einem Interview im französischsprachigen Magazin «L'illustré». Die Familie lebt in Marly im Kanton Freiburg. Bykow führte St. Petersburg dank eines 4:1 in der Finalserie gegen Bars Kasan zum ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte. Überhaupt verlief die Trainerkarriere der Spielerlegende mit ruhmreicher NLA-Vergangenheit bei Fribourg-Gottéron bisher sehr erfolgreich. Auf vereinsebene hatte er 2011 bereits mit Salawat Ufa die KHL gewonnen. Das Nationalteam von Russland coachte er zu zwei WM-Titeln (2008 und 2009). Von daher dürfte Bykow nun für die Schweizer Vereine eine interessante Option sein, auch wenn derzeit alle Trainerjobs in der NLA vergeben sind.
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