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«Wir sassen während des Matches nackt im Eisbad»

Die Bruthitze in New York macht den Tennis-Stars zu schaffen. Novak Djokovic erzählt, wie er sich in einer Pause abkühlte.

«Ich muss schon sagen, dass dies ein grossartiges Gefühl war», sagt Djokovic über sein Eisbad mit dem Gegner. Video: SRF

Feucht, 34 Grad Celsius. Diese Bedingungen sagen die Wetterdienste für den Mittwoch in New York voraus. Die weltbesten Tennisspieler müssen bei den US Open dennoch Höchstleistungen erbringen.

Deshalb griff auch Novak Djokovic am nicht minder heissen Dienstag zu einer ungewöhnlichen Massnahme. Diese hiess: Nass, ca. 10 Grad Celsius. Der Serbe stieg kurzerhand in ein Eisbad – und dies während des Matches. Die Turnierorganisatoren hatten zuvor entschieden, dass nicht nur die Frauen, sondern auch die Männer eine zehnminütige Pause erhalten würden – zwischen dem dritten und vierten Satz.

Diese scheint bitter nötig, die Athleten leiden unter der Hitze, der junge Kanadier Felix Auger-Aliassime musste gar wegen Herzrasens aufgeben. Djokovic und sein Gegner Marton Fucsovics aber profitierten vom kurzen Unterbruch und kühlten sich ab. Djokovic sprach von einem «Überlebenskampf» und dankte den Organisatoren für die bitter nötige Pause.

«Wollt ihr es wirklich wissen?»

Beim Platzinterview nach der Partie witzelte Djokovic über die Geschehnisse in den Katakomben: «Wollt ihr wirklich wissen, was wir gemacht haben? Marton und ich sassen nackt nebeneinander in den zwei Eisbädern. Ich muss schon sagen, dass dies ein grossartiges Gefühl war. Da duellierst du dich zweieinhalb Stunden mit deinem Gegner, gehst in die Garderoben, sitzt nackt in den Eisbädern – und das Spiel ist noch nicht einmal fertig.»

Geholfen hat die Abkühlung scheinbar vor allem einem: Djokovic entschied den vierten Satz 6:0 (Endresultat 6:3, 3:6, 6:4, 6:0) für sich und qualifizierte sich souverän für Runde 2.

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