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Wie eine zu schnell eingestellte Ballmaschine

Novak Djokovic führt den Italiener Paolo Lorenzi in seinem US-Open-Startspiel nach allen Regeln der Kunst vor. Bislang macht der Serbe von den drei Topfavoriten den besten Eindruck.

32 Winner in 73 Minuten: Novak Djokovic hatte es eilig.
32 Winner in 73 Minuten: Novak Djokovic hatte es eilig.
Keystone

73 Minuten genügten Novak Djokovic, um mit einem diskussionslosen 6:1, 6:0, 6:1 gegen den sichtlich überforderten Paolo Lorenzi in die zweite Runde des US Open einzuziehen. Lorenzi, immerhin die Nummer 69 des ATP-Rankings, wirkte gegen die Weltnummer 2 wie ein Tennisschüler, der vor einer zu schnell eingestellten Ballmaschine steht. Djokovic deckte seinen Widersacher permanent mit druckvollen Grundschlägen ein und konnte sich 32 Winner notieren lassen. Die zwölf unerzwungenen Fehler waren vor allem der Tatsache geschuldet, dass der Titelhalter ob der immensen Überlegenheit am Netz bisweilen etwas nonchalant agierte – dort gewann er nur 57 Prozent der Punkte.

Nachdem Lorenzi im ersten Satz mit 1:0 in Führung gegangen war, sicherte sich Djokovic zwölf Games in Folge. Immerhin konnte es der Aussenseiter vermeiden, mehr als einen Satz zu null zu verlieren. Als er am diesjährigen Australian Open ebenfalls in der ersten Runde gegen den gleichen Kontrahenten spielen musste, kassierte er eine 2:6, 0:6, 0:6-Niederlage – damals in 94 Minuten. In der zweiten Runde trifft Djokovic auf den Sieger der Partie zwischen Rogerio Dutra Silva (ATP 112) und Teimuraz Gabaschwili (ATP 174).

Hier geht es zu den kompletten US-Open-Resultaten

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