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Wie eine 16-Jährige Martina Hingis demontierte

Redaktion Tamedia blickt während des Major-Turniers von Wimbledon täglich auf eine legendäre Partie zurück. Heute: Als Martina Hingis aus allen Wolken fiel.

Martina Hingis reiste 1999 als Nummer 1 der Welt nach Wimbledon und erlebte dort eine der grössten sportlichen Demütigungen ihrer Karriere. Ohne die Unterstützung ihrer Mutter und Trainerin Melanie Molitor, von der sie sich emanzipieren wollte, ging sie in der ersten Runde gegen die 16-jährige Jelena Dokic in nur 54 Minuten 2:6, 0:6 unter.

Dokic war als Nummer 129 des WTA-Rankings über die Qualifikation ins Hauptfeld gelangt und sorgte mit ihrem druckvollen Spiel dafür, dass sich Hingis als erst dritte Topgesetzte in der Geschichte von Wimbledon nach nur einem Match aus der Konkurrenz verabschiedete.

«Zu Beginn hatte ich das Gefühl, wirklich fokussiert zu sein und in guter Verfassung wie sonst auch», sagte Hingis nach dem sensationellen Ausscheiden. «Dann aber bin ich wohl zu nervös geworden und habe den Glauben an mich verloren. Jelena hat einen grossen Match gespielt. Ich denke, die Leute haben ihren grossartigen Schlägen applaudiert und nicht gegen mich geklatscht.»

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