Wawrinkas verpasste Chancen gegen Nadal

Im Achtelfinal von Paris-Bercy war Stan Wawrinka mit Rafael Nadal über weite Strecken auf Augenhöhe, verlor jedoch 4:6, 4:6.

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Der Mallorquiner, die Nummer 2 der Welt, wäre an diesem Abend zu packen gewesen. Zumal der Belag in Paris viel mehr den Stärken Wawrinkas als jenen Nadals entgegenkommt. Es waren die Big Points, die den Unterschied machten. Im ersten Durchgang vergab Wawrinka (ATP 16) zwei Breakbälle, während Nadal seinen einzigen nutzte. Beim Stand von 4:4 im zweiten Satz verschenkte Wawrinka ein Aufschlagspiel, was die Entscheidung brachte.

Wenn immer der Waadtländer eine Chance witterte, packte der frisch verheiratete Spanier seine besten Schläge aus. Zudem antizipierte er ausgezeichnet.

Wawrinka, der vergangene Woche an den Swiss Indoors in Basel wegen Rückenproblemen vor dem Viertelfinal gegen Roger Federer forfait hatte erklären müssen, belohnte sich nicht für eine ansprechende Leistung. Nun ist seine Saison zu Ende.

Ohne Turniersieg, aber kein schlechtes Jahr

Um sich noch für die ATP-Finals in London zu qualifizieren, hätte Wawrinka das Turnier in Paris-Bercy gewinnen müssen. Auch wenn er 2019 ohne Turniersieg bleibt, war es für den Romand kein schlechtes Jahr. Nach seiner Knieoperation hat er sich schnell wieder nach vorne gearbeitet. Höhepunkt war sein Sieg gegen Novak Djokovic im Achtelfinal des US Open in New York, wobei der Serbe allerdings angeschlagen war.

Nadal trifft im Viertelfinal von Paris auf Lokalmatador Jo-Wilfried Tsonga, der sich gegen den Deutschen Jan-Lennard Struff nach zwei abgewehrten Matchbällen 2:6, 6:4, 7:6 (8:6) durchsetzte. Ausgeschieden ist Alexander Zverev, der sich dennoch das Ticket für die ATP-Finals in London sicherte, wo er als Titelverteidiger antritt. (rom)

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