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Wawrinkas Gegner heisst Djokovic

Trotz einigen Wacklern nach Wiederaufnahme der Partie besiegt Novak Djokovic Andy Murray und erreicht den Final des French Open.

Geschafft: Djokovic bejubelt seinen Finaleinzug.
Geschafft: Djokovic bejubelt seinen Finaleinzug.
Keystone
Achterbahn der Gefühle: Bis der Sieg im Trockenen war, musste sich die Nummer 1 aber einige Male ärgern.
Achterbahn der Gefühle: Bis der Sieg im Trockenen war, musste sich die Nummer 1 aber einige Male ärgern.
Keystone
Zwei, die sich mögen: Djokovic nimmt am Netz Murrays Gratulationen entgegen.
Zwei, die sich mögen: Djokovic nimmt am Netz Murrays Gratulationen entgegen.
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Stan Wawrinka trifft am Sonntag im French-Open-Final auf Novak Djokovic. Der Weltranglistenerste setzte sich im zweiten Halbfinal gegen Andy Murray mit 6:3, 6:3, 5:7, 5:7, 6:1 durch.

Erst am Samstagnachmittag konnte der zweite Halbfinal zu Ende gespielt werden. Beim Stand von 6:3, 6:3, 5:7, 3:3 hatten Djokovic und Murray am Freitagabend den Platz verlassen müssen, weil sich ein Sturm ankündigte. Keine 15 Stunden später setzten sie ihr hochklassiges Duell fort. Murray schaffte wie schon im dritten Satz das Break zum 6:5 und erzwang damit einen Entscheidungsdurchgang.

Obwohl Murray, der die letzten 17 Partien auf Sand gewonnen hatte, in der Defensive schier Unmögliches leistete, behielt Djokovic die Oberhand. Der Serbe ging im fünften Satz 3:0 in Führung und machte spätestens mit dem zweiten Break zum 5:1 alles klar. Nach über vier Stunden Spielzeit verwertete er seinen zweiten Matchball.

Djokovic, der mit einem Finalsieg am Sonntag seinen Karriere-Grand-Slam vervollständigen kann, ist gegen Wawrinka favorisiert. In den Viertelfinals fügte er Rafael Nadal die erst zweite Niederlage in Roland Garros zu, inzwischen ist er seit 28 Partien ungeschlagen. Gegen Wawrinka hat er nur eine der letzten 17 Partien verloren, in den Viertelfinals des Australian Open 2014, als der Waadtländer zum Titel stürmte.

Wawrinka kann aber für sich beanspruchen, den achtfachen Grand-Slam-Sieger bei den letzten vier Major-Duellen immer gefordert zu haben. Neben dem Sieg in Melbourne weist er drei Fünfsatz-Niederlagen auf.

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