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Warum nicht Wawrinka?

Nach dem grandiosen Sieg im ersten Davis-Cup-Finalspiel kann die Schweizer Nummer 2 zum grossen Helden werden.

Blüht im Scheinwerferlicht auf: Stan Wawrinka während der Partie gegen Jo-Wilfried Tsonga. (21. November 2014)
Blüht im Scheinwerferlicht auf: Stan Wawrinka während der Partie gegen Jo-Wilfried Tsonga. (21. November 2014)
Philippe Huguen, AFP

Erinnern Sie sich noch an den Jubel, den Roger Federer und Stan Wawrinka auf dem Weg zu Doppel-Olympiagold in Peking 2008 aufführten? Federer kniete über seinem Partner und wedelte mit den Händen, ohne ihn zu berühren. Was er damit ausdrücken wollte: Er ist so heiss, dass man sich an ihm verbrennt. Federer befand sich damals in einer schwierigen Phase, war im Sommer in Wimbledon entthront worden und im Olympia-Einzel früh gescheitert. Am gleichen Tag hatte er mit Wawrinka noch ein Doppel zu bestreiten, es war spät und regnerisch. Doch in jenem kritischen Moment riss ihn sein Kollege mit – bis zur Goldmedaille. Wawrinka, nicht Federer, war bei jenem Exploit die treibende Kraft.

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