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Von der Hassfigur zur fairen Verliererin

Serena Williams verpasst den Australian-Open-Sieg, zeigt aber, dass sie aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat.

«Ich freue mich sehr für dich»: Williams gratuliert Kerber.
«Ich freue mich sehr für dich»: Williams gratuliert Kerber.
Keystone

Wer erinnert sich nicht an den dramatischen French-Open-Halbfinal zwischen Serena Williams und Timea Bacsinszky im vergangenen Juni. Damals führte Bacsinszky 6:4, 3:2, ehe sie wohl auch wegen des theatralischen Benehmens der angeschlagenen US-Amerikanerin völlig einbrach, zehn Games in Folge und den Match verlor. «So wie sie über den Platz schlich, dachte man sie leide unter Schwindel und falle jetzt dann gleich hin. Es muss sich für Bacsinszky sehr seltsam angefühlt haben, die Gegnerin so schwanken zu sehen», sagte der SRF-Tennisexperte Heinz Günthardt. «Was sie zwischen den Ballwechseln aufführt, ist unsägliches Theater», fand Stefan Bürer, der zweite Kommentator.

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