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Tsongas Zauberschlag vor dem Showdown

Jo-Wilfried Tsonga kämpft in Paris-Bercy mit vier Konkurrenten um die letzten zwei Plätze an den World Tour Finals in London. Der Franzose stand in der Startrunde nahe am Aus, zeigte aber seine Klasse.

Nächste Woche treffen sich in London die acht besten Tennisspieler der Welt zu den World Tour Finals. Juan-Martin Del Potro hat sich mit seinem Sieg in Basel auf Platz 7 der Weltrangliste etabliert, offen ist allerdings noch der 8. Rang sowie der frei gewordene Platz von Rafael Nadal. Insgesamt fünf Spieler streiten sich am Masters-1000-Turnier in Paris-Bercy um die letzten zwei Tickets für die inoffizielle Weltmeisterschaft: Jo-Wilfried Tsonga (Race to London: 8.), Janko Tipsarevic (9.), Nicolas Almagro (11.), Juan Monaco (12.) und Milos Raonic (13.).

Die besten Karten aus diesem Quintett hat Tsonga. Für den Franzosen gibt es nur ein grosses Hindernis, das ihm den Weg nach London noch versperren könnte: Nicolas Almagro. Verliert Tsonga heute den Achtelfinal gegen den Spanier, könnte es noch einmal eng werden. Aber nur dann, wenn Almagro bei einer möglichen Finalqualifikation gegen Tipsarevic gewinnt.

Brenzlig wurde es für Tsonga in Paris bereits in seinem Auftaktspiel gegen Julien Benneteau (ATP 37). Gegen seinen Landsmann musste der Tennis-Ali über drei Sätze und siegte schliesslich mit 6:2, 4:6 und 7:6. «Es war eine sehr schwierige und intensive erste Runde für mich», sagte Tsonga, dem bereits im ersten Satz ein Zauberschlag gelang (siehe Video).

Beim Stand von 4:2 im ersten Satz verzichtete er nach einem Lob von Benneteau auf den allseits beliebten Tweener; spielte den Ball konventionell, aber dennoch magisch an seinem Gegner vorbei. Der Zauber verflog dann aber im zweiten Satz, und auch im letzten Durchgang hatte Tsonga viel Mühe. «Ich habe bis zum Schluss gekämpft, ich bin sehr glücklich, dass ich den Match noch zu meinen Gunsten drehen konnte.»

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