«Schlechtes Coaching, so einfach ist das»

Selbst Roger Federer und Rafael Nadal schaffen es am Laver-Cup nicht, den hadernden Fabio Fognini von der Verliererstrasse abzubringen.

Roger Federer und Rafael Nadal reden auf Fognini ein. Video: Twitter/LaverCup

Die Gefahr, dass er sich selber im Weg steht? Ziemlich gross. Seine Zündschnur? Ziemlich kurz. Fabio Fognini ist ein Heisssporn, einer, der auf dem Platz schnell aus der Fassung gerät, wenn die Dinge gegen ihn laufen. Und der Match gegen den im Ranking auf Position 210 abgestürzten US-Amerikaner Jack Sock verlief gar nicht nach seinem Gusto.

Der Italiener haderte also und schimpfte, und weil die Niederlage immer näher rückte, sahen sich die zwei Superstars im Team Europa bei 1:6, 5:4 gezwungen, sich von ihrer Bank zu erheben und Fognini Nachhilfe in positivem Denken zu geben. Wie Roger Federer und Rafael Nadal auf den 32-Jährigen einredeten: köstlich (siehe Video oben). «Wir sagten uns: So, jetzt müssen wir beide nach vorne, um ihn wachzurütteln», erzählte Federer kurz vor Mitternacht nach seinem Sieg im Doppel mit Alexander Zverev, der Europa 3:1 in Führung gebracht hatte.

Aber warum verlor Fognini dennoch 1:6, 6:7? «Schlechtes Coaching, so einfach ist das. Schreckliches Coaching, vor und während des Spiels. Vielleicht fanden wir die richtigen Worte erst danach, als wir Fabio aufmunterten», witzelte Federer, ehe er ernster fortfuhr: «Er kämpfte damit, seine Nervosität abzuschütteln. Er versuchte es, wir versuchten es, aber es funktionierte nicht. Und ehrlich gesagt spielte Sock auch sehr gut.»

Das Programm vom Samstag:

kai

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