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Spezialgebiet: Federer ärgern

Mit Tomas Berdych verbindet Roger Federer zwei äusserst unerfreuliche Erinnerungen. Kommende Nacht trifft die Nummer 1 in den US-Open-Viertelfinals zum 16. Mal auf den Tschechen mit den dynamischen Schlägen.

Roger Federers Bilanz gegen Tomas Berdych liest sich eigentlich ausgezeichnet und weist 11:4 Siege für ihn aus. Sie kündet aber auch von zwei Niederlagen, die Federer richtig wehgetan haben. Die eine davon datiert aus dem Jahr 2004, als der krasse Aussenseiter Berdych den topgesetzten Baselbieter am Olympiaturnier von Athen kalt erwischte, die andere ereignete sich 2010 in den Viertelfinals von Wimbledon und markiert das Ende einer Periode von sieben Jahren mit sechs Titeln für Federer.

Nun führt Federer die Weltrangliste nach einem grandiosen Sommer erneut an – und Berdych gilt vor dem Kräftemessen in der Mittwoch-Night-Session (Redaktion Tamedia berichtet ab ca. 2.30 Uhr Schweizer Zeit live) als krasser Aussenseiter. In diese Rolle will sich der Weltranglistensiebte aber nicht so einfach fügen. An seiner Pressekonferenz verwies er darauf, dass es zwischen Federer und ihm in den letzten sechs Partien 3:3 stehe. «Das ist eine ziemlich gute Statistik. Nun haben wir ein paar Monate nicht gespielt, und wahrscheinlich gibt es insgesamt zurzeit keinen besseren Spieler als Federer. Ich bin aber auch ein anderer Spieler geworden. Ich habe mehr Erfahrung und fühle mich gut. Wir werden sehen, was da draussen passiert», so Berdych.

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